
Inhaltsverzeichnis: Stand
Januar 2013
- Sportkonzept
- Medienkonzept Lernpyramide Computer
- Konzept Sprachförderung
- Unsere Schulbücherei
- Konzept zur Hochbegabung (besondere Begabungen)
- Erziehungskonzept (Prosoziales Verhalten,
Gewaltprävention)
- Beratungskonzept
- Förderkonzept
- Informationskonzept
- Vertretungskonzept
- Qualifizierungskonzept
- Sicherheits- und Gesundheitskonzept
- Konzept zur Einrichtung einer "offenen
Garnztagsschule"
- Arbeitsgemeinschaften
- Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am
Schulleben
Sportkonzept
- An
unserer Schule wird die sportliche Bewegung der
Kinder in den Vordergrund gestellt.
- Angebot
von verschiedenartigen Pausenspielgeräten (Spielehäuschen)
Organisation durch die 4. Klassen
Schulhof mit Klettergerüst, Schaukelanlage,
Balanciermöglichkeiten, großem Fußballplatz,
Wippen etc.
Angebot/Durchführung von Sportförderunterricht
Jährliche Teilnahme am Hössenlauf in
Westerstede
Vorbereitung auf und Abnahme von Laufabzeichen
Teilnahme am Zwischenahner Meerlauf,
Teilnahme am Volkslauf in Ofen,
Teilnahme am jährlichen Spielefest in Petersfehn
Teilnahme der 4. Klassen am Sportabzeichen-Tag
Durchführung eines alternativen Sportfestes zu
den Bundesjugendspielen an der Grundschule am
Wiesengrund
F.I.S.T. für die Schüler/innen der 4. Klassen.
Durchgeführte Maßnahmen 2007/2008/2009/2010/2011/2012:
Sportförderunterricht,
Teilnahme am Hössenlauf,
Teilnahme am Spielefest in Petersfehn,
Teilnahme am Fußballwettbewerb in Westerstede,
Teilnahme am Fußballwettbewerb für Mädchen,
Durchführung eines alternativen Spielefestes in
der Grundschule,
AG F.I.S.T. Angebot der Kinder der Klassen 3 und
4,
Medienkonzept Lernpyramide
Computer
Nach einer zweijährigen
Erprobungsphase wurde im Januar 2002 das Medienkonzept
entwickelt und erprobt.
Anfängliche
Ergebnisse waren:
- Die Arbeit am Computer ist eine zusätzliche
Motivation sich mit Lerninhalten zu befassen.
- Individualisierte Lernprozesse sind durch
Computereinsatz mit unterschiedlichen
Schwierigkeitsgraden möglich. Ruhiges
konzentriertes Arbeiten wird gefördert.
- Wichtige Grundfertigkeiten am Computer werden
erlernt.
- Jedes Kind unserer Schule soll Fertigkeiten
erlernen, sinnvoll mit dem Computer umzugehen.
Mit dem Erwerb des PC-Führerscheins werden diese erlernt
und abgefragt.
- Pro Woche steht jeder Klasse der Raum mindestens
zwei Stunden lang zur Verfügung, in einer
Deutsch- und einer Mathematikstunde. Eltern sind
als Helfer für die Stunden sehr willkommen.
Es wird nicht erwartet, dass die Kinder einen PC
bzw. einen Internetzugang zu Hause zur Verfügung
haben.
- Wir arbeiten mit wenigen Lernprogrammen (Lernwerkstatt,
Oriolus M/D, Fara und Fu, Denken und Rechnen,
diese werden aber intensiv genutzt.
- Alle Computer im Computerraum und in den Klassen-
und Fachräumen haben Internet-Zugang, sodass sie
auch sinnvoll zur Informationsbeschaffung genutzt
werden können.
- Das Lesemotivationsprogramm Antolin
kann sowohl in den PC-Stunden bearbeitet werden,
als auch von zu Hause aus.
Der PC wird damit mehr als ein Arbeitsgerät, das
einem sofortige Rückmeldung über die
Arbeitsergebnisse geben kann.
- In Computer-AGs können darüber hinaus weitere
Fertigkeiten erworben werden.
- Derzeit wird an einer Erweiterung des Konzeptes
mobiler Einsatz von Computernim
Rahmen des n-21 Programmes gearbeitet.
Durchgeführte
Maßnahmen im Schuljahr 2007/2008/2009/2010/2011/2012:
- Sämtliche
Computer und Bildschirme wurden durch neue
ersetzt, zudem wurden 2 neue Arbeitsplätze
eingerichtet (jetzt 14). Die Kosten in Höhe von
13.000,00 verteilen sich wie folgt: 5.000,00
vom Förderverein der Schule, 6.000,00
vom Schulbudget der Gemeinde, 2.000,00
als einmalige Zuwendung von der Gemeinde
Bad Zwischenahn.
- Jede
Klasse hatte zwei Unterrichtsstunden (Deutsch/Mathematik)
im Stundenplan ausgewiesen. Durch Werbung unter
der Elternschaft konnte auch weiterhin die Zahl
der freiwilligen Helfer aufrechterhalten werden.
- In
den Klassen gab es wieder die Möglichkeit den
Computerführerschein zu erwerben.
- Inzwischen
sind in allen Klassen Internetzugänge
installiert und funktionsfähige Computer. Die
Kosten von etwa 8.000,00 wurden über das
Programm n-21 finanziert.
- In
Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg
wurde von 2 Studenten den Schülern ein
Fortbildungsangebot zum Verständnis wie das
Internet funktioniert in den Klassen 4a und 4b
durchgeführt.
Konzept Sprachförderung -
Schlüsselqualifikation Sprache
Zweitspracherwerb und Sprachförderung
- Basiswissen
Auf die enge Abhängigkeit zwischen
schulischer Leistungsfähigkeit und der Beherrschung
sprachlicher Mittel wird in allen
Lernstandsbeschreibungen hingewiesen. Kinder und
Jugendliche mit einem Migrationshintergrund schneiden in
fast allen Untersuchungen seit Jahren besonders schlecht
ab. Aber auch einsprachig aufwachsende Kinder und
Jugendliche bringen aus ihrem Elternhaus nicht immer die
erforderlichen Voraussetzungen mit, um den
bildungssprachlichen Anforderungen in der Schule gerecht
zu werden.
Auch wenn einsprachig oder
zweisprachig aufwachsende Kinder und Jugendliche in
der Beherrschung der deutschen Sprache ähnliche
Schwächen und Unzulänglichkeiten aufweisen, kann nicht
davon ausgegangen werden, dass die sprachliche Förderung
für beide Gruppen die gleiche ist.
Der Prozess des primären
Spracherwerbs von einsprachig und zweisprachig
aufwachsenden Kindern Sprachförderung in der
Grundschule am Wiesengrund weist besondere Merkmale
auf, die zu einem unterschiedlichen Vorgehen bei einer
sprachlichen Förderung führen (können).
So leben mehrsprachig aufwachsende
Kinder in der Regel in einer Situation, in der sich die
sprachlichen Angebote ihrer Umgebung nicht nur auf eine
Sprache beziehen. Die mit ihnen kommunizierenden Personen,
aber die die Themen sind nicht nur einer Sprache
zugeordnet, wie das bei einsprachig aufwachsenden Kinder
der Fall ist, sondern auf zwei oder mehrere Sprachen
verteilt. Der zeitliche Umfang, aber auch der Umfang der
zu erlernenden sprachlichen Mittel ist für die Kinder
dadurch unterschiedlich ausgeprägt.
Zum anderen unterscheidet sich die
deutsche Sprache, die die Kinder lernen, in
unterschiedlicher Ausprägung linguistisch von ihrer
Herkunftssprache. In vielen Sprachen gibt es kein
Artikelsystem, keine Komposita, Präfixverben und
Satzklammern. Dadurch kann es in einem mehrsprachigen
Spracherwerb zu Sprachmischungen und eigenwilligen
grammatischen Strukturen und auch abweichenden
Wortbedeutungen kommen, die aber nichts mit einer
Sprachstörung zu tun haben.
Auf der anderen Seite erwerben
mehrsprachig aufwachsende Kinder und Jugendliche, da sie
es ständig mit mindestens zwei Sprachen zu tu haben,
früh die Kompetenz, funktional und flüssig von einer in
die andere Sprache (Code Switching) zu wechseln. Diese
meist unbewusste Kommunikationsstrategiekann z.B. bei
einer sprachlichen Förderung dann genutzt werden, wenn
es um das Bewusstmachen von sprachlichen Strukturen oder
um die Erweiterung des Wortschatzes geht.
Eine zielgerichtet Sprachförderung
sollte diese Wissen um unterschiedliche
Sprachaneignungsprozesse von Kindern in der Erst- und
Zweitsprache bei der Diagnose der sprachlichen Kenntnisse
berücksichtigen. Da es nur wenige standardisierte
Diagnoseinstrumente gibt, die den sprachlichen
Entwicklungsstand von zweisprachig aufwachsenden Kindern
und Jugendlichen aufzeigen, werden für eine
zielgerichtete Zweitsprachförderung zusätzliche
Beobachtungsinstrumente nötig sein.
Sprachförderung von
der frühkindlichen Sprachförderung bis zur
Sekundarstufe
Die frühkindliche Sprachförderung
legt den Grundstein für einen erfolgreichen Start in den
Bildungsalltag. Sprachförderkonzepte, die eine
diagnosebasierte systematische Sprachförderung mit einem
Literacy-Konzept verzahnen, das die aktive Mitarbeit
der Familien einbezieht, haben sich für diese
Altersgruppe las sehr erfolgreich erwiesen.
Die vorschulische Sprachförderung
zielt auf Grundlagen für den Schriftsprachenerwerb ab,
richtet sich auf die Entwicklung des Hörverstehens und
stellt die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten in den
Mittelpunkt.
In der Primarstufe unterstützt die
Sprachförderung die Entwicklung des Schriftspracherwerbs. Anknüpfend
an die Vorläuferfertigkeiten aus der vorschulischen
Förderung sollen sich die sprachlichen Kompetenzen Lesen
und Schreiben so ausbilden, dass die Voraussetzungen, die
nötig sind, um bildungssprachliche Kompetenzen zu
erwerben, geschaffen werden.
Der Unterricht stell von Schuljahr
zu Schuljahr höhere bildungssprachliche Anforderungen an
die Schülerinnen und Schüler.
In einem individualisierten
Fachunterricht, der zum Ziel hat, an den
unterschiedlichen Leistungen und Kompetenzen der
Schülerinnen und Schüler anzusetzen, wird die Lehrkraft den
sprachlichen Kenntnisstand der Klasse einschätzen und
die sprachlichen Anforderungen des Lerngegenstandes
kennen müssen. Erst ein solcher sprachsensibler oder
sprachbewusster Unterricht ermöglicht es allen
Schülerinnen und Schülern, sich erfolgreich am
Unterrichtsgeschehen zu beteiligen. Diese notwendige
Aufgaben, die dem Fachunterricht zu kommt, wird jedoch
ohne eine zusätzliche Qualifikation der Fachlehrkräfte
im Bereich Sprache nicht gelingen.
Sprachförderung als
zusätzliche Lernzeit
Schülerinnen und Schüler, die den
sprachlichen Anforderungen auch in einem sprachsensiblen
Unterricht nicht gerecht werden können, brauchen
zusätzliche Lernzeit, Übungs- und Festigungszeiten, um
den Anschluss an den sprachlichen Leistungsstand der
jeweiligen Lerngruppe zu bekommen. Diese Förderung
erfolgt auf der Grundlage einer Diagnose und wird nach
einem festgelegten Förderzeitraum überprüft. Diese
additive Sprachförderung wäre an unserer Schule vor
dem Schulbeginn (7:45 Uhr bis 8:00 Uhr), in der
Ganztagsschule oder in Projektzeiten denkbar. Damit es
nach einer intensiven additiven Sprachförderung nicht zu
einem sog. Drehtüreneffekt kommt, d.h. die Lernerfolge
nach dem Ausscheiden aus der Förderung wieder
zurückgehen, werden Schülerinnen und Schüler nach
einer erfolgreichen zusätzlichen Förderung auch im
Regelunterricht weiterhin sprachlich unterstützt. Die
Lehrkraft beobachtet den sprachlichen Lernprozess,
dokumentiert ihn und organisiert notfalls weitere
zusätzliche Fördermaßnahmen.
Entwicklung und
Umsetzung unseres Sprachförderkonzepts
Bestandsaufnahme -
Sprachförderung in der Grundschule am Wiesengrund
Zunächst verschaffen wir uns einen
Überblick darüber, von welchen Voraussetzungen, die
für die Erstellung eines spezifischen
Sprachförderkonzepts wichtig sind, ausgegangen werden
kann. Abgefragte Themenbereiche sind: bestehende
Maßnahmen zur Förderung in Deutsch als Zweitsprache,
herkunftssprachlicher Unterricht durch Herrn Aykoc,
Qualifikationen der Lehrkräfte, Ressourcen der Schule,
Fortbildung bzw. Qualifizierungsbedarf.
1. Sprachen
in der Schule
1.1.
Anzahl der Schülerinnen und Schüler: 200
Davon sprechen
Deutsch als Erstsprache: 182
1.2.
Anzahl der Lehrerinnen und Lehrer: 13
Davon sprechen
Deutsch als Erstsprache: 13
1.3.
Anzahl der als Herkunftssprache gesprochenen Sprachen: 8
1.4.
Folgende Sprachen werden gesprochen
| Deutsch |
Kurdisch |
Polnisch |
| Albanisch |
Türkisch |
Russisch |
| Französisch |
Afrikanische
Sprache |
Spanisch |
| Dari/Farsi
(Iran) |
Griechisch |
Portugiesisch |
| Englisch |
Italienisch |
Serbisch |
1.5.
Anzahl der Kinder, die am Unterricht in Herkunftssprachen
teilnehmen.
In: Kurdisch 0
1.6.
Dieser Unterricht findet statt:
o während des
Religionsunterrichts; o vordem RU; o im Anschluss an den
RU, o während anderer Fächer:_________________
1.7.
Der Unterricht ist verzahnt mit dem Religionsunterricht
durch:
o inhaltliche
Abstimmung; o sporadische Projekte; o andere, nämlich:_____________________________
2. Förderunterricht
2.1.
Die Sprachförderung ist im Schulprogramm verankert:
x ja, und zwar mit
dem Schwerpunkt: Deutsch als Zweitsprache; o nein
2.2.
Anzahl der zugewiesenen Stunden für die Sprachförderung: 5
h
Davon werden für
die Förderung zurzeit genutzt: 5 h
2.3.
Klassenstufen, in denen die Stunden erteilt werden.
Umfang der Stunden pro Woche: 3
x 1; x 2; o 3; o 4
2.4.
Anzahl der Kinder, die sprachlich gefördert werden.
18 integrativ
10 additiv
2.5.
Anzahl der Kinder, die sprachlich gefördert werden:
o während des
Religionsunterrichts; o nachmittags; vor dem RU; x
BetreuungVGS/GTS; o im Anschluss an den RU
2.6.
Anzahl der Lehrkräfte für die Sprachförderung
insgesamt:
x Zusatzausbildung
Uni; o Herkunftssprachliche Lehrkräfte (HKS); x DaZ-
Fortbildung
2.7.
Kooperationsformen, die überwiegend genutzt werden:
x Teamarbeit im
Unterricht (Doppelbesetzung); x Regelmäßige Absprachen;
o spontaner Austausch; o andere Formen, nämlich:
_________________; o keine
2.8.
Die Förderung wird überwiegend dokumentiert:
x im individuellen
Förderplan; o in einem pädagogischen Tagebuch; o in
anderen Formen, nämlich:___________________
3. Fortbildung
des Kollegiums als Qualifizierungsmaßnahme
3.1.
Schulinterne Fortbildung
x Anzahl der auf
Sprachentwicklung bezogenen Konferenzen im laufenden
Schuljahr: 4; o Anzahl anderer Formen, die sich auf
Sprachentwicklung beziehen, nämlich_______________
3.2.
Externe Fortbildung
Anzahl der
Lehrkräfte, die im laufenden Schuljahr an einer
Fortbildung zur Sprachentwicklung teilnehmen: offen
Davon:
im Jahreskurs:
________; in Wochenendseminaren:__________; in anderen
Formen, nämlich:____________;
Zielfindung
und Zielformulierung:
Basisfragen zur Zielfindung und
Zielformulierung sind:
- Was ist der Sinn und Zweck der Fördermaßnahme?
- Wer gehört zur Zielgruppe und wie ist die
Ausgangslage?
- Welches Ergebnis soll in welchem Bereich mit der
Fördermaßnahme erreicht werden?
- An welchen Indikatoren kann der Erfolg gemessen
werden?
Woran
soll im nächsten Schuljahr gearbeitet werden?
(Inhalte, Arbeitsvorhaben,
die schon bestehen und die man verändern oder
neu angehen will)
a) Sprachförderung in den
DU integrieren
b) additiver Unterricht in
Betreuungszeit oder GTS
c) Neues
Sprachförderkonzept erproben
Welche Ziele verfolgen wir
damit?
a) Integration der
Migrantenkinder
b) bessere Chancen bei der
Schullaufbahnempfehlung in die RS/Gym zu wechseln
c) Unterstützung der
Familien mit Sprachproblemen
Womit beginnen wir?
Sprachförderkonzept
umsetzen
Woran können wir anknüpfen,
was ist schon gelaufen?
DaZ wurde im vergangenen
Schuljahr mit 4 Stunden pro Woche unterrichtet.
Vorliegendes
Sprachförderkonzept.
Verankerung in
innerschulische Strukturen
Damit die Maßnahmen zur
Sprachförderung nicht auf der Ebene individuellen
Engagements bleiben sondern verlässlicher Bestandteil
des Schulprofils werden muss die Sprachförderung
institutionell verankert werden.
Dabei gibt es folgende
Möglichkeiten:
x
Additive Sprachförderung am Nachmittag im Rahmen der
Ganztagsschule
x
Additive Sprachförderung am Nachmittag gleich im
Anschluss des regulären Unterrichts
o
Additive Sprachförderung vor Beginn des Unterrichts
x
Förderband im Fach Deutsch mit dem Förderschwerpunkt
Lesen unter Einsatz von Eltern oder Lesepaten
der Schule
x
Förderband im Fach Deutsch als jahrgangsübergreifende
Maßnahme
Qualifizierung von Förderlehrkräften: Wie kann
Sprachförderarbeit erfolgreich sein?
Eine Förderlehrkraft sollte in
folgenden Bereichen kompetent sein:
- Umgang mit diagnostischen Verfahren als Grundlage
einer systematischen Sprachförderung
- Erstellung individueller Förderplane sowie der
Umgang mit diesen Plänen im Schulalltag, die
Durchführung einer diagnosegestützten und
individuellen Sprachförderung Evaluation
des Lernerfolg nach einer durchgeführten
Fördereinheit; ohne diese kann nicht
zielgerichtet am sprachen Entwicklungsstand
weitergearbeitet werden.
Individueller Förderplan
Überlegungen zur Förderplanung
für:__________________________ Klasse:_____________
Sprachlicher
Entwicklungsstand
| Die
Schülerin/der Schüler hat einen ausgeprägten
Förderbedarf o in Deutsch
o in Deutsch als Zweitsprache o
in ____________ (Herkunftssprache)
|
|
| Folgende
Kompetenzen sollen erweitert werden: |
| Aufgabenbewältigung o Aufforderungen und
Arbeitsanweisungen verstehen
o den Inhalt von Hörtexten
verstehen
o Sachverhalte verständlich
darstellen
o Geschichten nacherzählen
o
___________________________________
o
___________________________________
|
Wortschatz o Wortschatz erweitern,
insbesondere die Anzahl der Verben
o Wortschatz erweitern,
insbesondere andere Wortarten
o Wortfelder erweitern
o Fachbegriffe verstehen und
nutzen
o
___________________________________
|
| Gesprächsverhalten o möglichst flüssig und
deutlich sprechen
o sich an Gesprächsregeln
halten
o sach- und partnerbezogene
Dialoge führen
0 sich auf Aussagen anderer
Gesprächsteilnehmer beziehen
o Umgangs- und
Standardsprache unterscheiden
o sprachliche Vorbilder
aufnehmen und nutzen
o in Gesprächssituationen
auch selbst die Initiative ergreifen
o
___________________________________
o___________________________________
|
Grammatische
Konstruktion o Im
Satzzusammenhang überwiegend richtig flektieren
o verschiedene
Möglichkeiten der Satzbildung nutzen
o zutreffende Zeitformen des
Verbs gebrauchen
o Wortbildungsverfahren
kennen und anwenden
o
____________________________________
o
____________________________________
|
| Weitere
Bereiche der mündlichen Sprache, nämlich: o
__________________________________
|
Bemerkung: |
Vorläuferfertigkeiten
für den Schrifterwerb
Überlegungen zur Förderplanung
für ___________________________ Klasse:
_________________
| Die
Schülerin/der Schüler hat einen ausgeprägten
Förderbedarf o in Deutsch
o in Deutsch als Zweitsprache o
in ____________ (Herkunftssprache)
|
|
| Folgende
Kompetenzen sollen erweitert werden: |
| Phonologische
Bewusstheit im weiten Sinne o Silben erkennen und
rhythmisch sprechen können
o Reime erkennen
o Wörter nach ihrer Länge
einschätzen
o von der Bedeutung der
Wörter absehen und auf formale Aspekte achten
o
___________________________________
o
___________________________________
|
Visuelle
und auditive Analyse, Gedächtnisleitung: o Kurzzeitgedächtnis:
sprachliche Einheiten (Silben, Wörter) merken
o Langzeitgedächtnis:
Buchstaben, Zahlen, Farben schnell benennen
o Wort aus einer Reihe von
Wörtern rasch identifizieren
o Wörter, auch
Pseudowörter, nachsprechen
o visuelle Wortstrukturen
erkennen (utt in Butter)
o
___________________________________
o
___________________________________
|
| Phonologische
Bewusstheit im engen Sinne o Einzellaute erkennen
o An- und Auslaute von
Wörtern herausfinden
o Laute zu Wörtern
verbinden
o Vokallänge bestimmen
o Laute durch andere
ersetzen
o Buchstaben und Laute
zuordnen
o
___________________________________
o
___________________________________
|
Bei
Schülern, die Deutsch als Zweitsprache erwerben,
außerdem: o lautliche
Unterschiede zwischen den (eigenen) Sprachen
erkennen (Laute und Lautkombinationen)
o Differenzen zwischen
Lauten der Zweitsprache und den vertrauten Lauten
der Erstsprache erkennen
o
___________________________________
o
___________________________________
|
Lesen
Überlegungen zur Förderplanung
für______________________________________ Klasse:
________
| Die
Schülerin/der Schüler hat einen ausgeprägten
Förderbedarf o in Deutsch
o in Deutsch als Zweitsprache o
in ____________ (Herkunftssprache)
|
|
| Folgende
Kompetenzen sollen erweitert werden: |
|
| Entwicklung
des vorlagegetreuen Lesens: o Phonem-Graphem-Korrespondenz
festigen
o Verlesungen bemerken und
Korrekturen vornehmen
o kurze, bekannte Wörter
korrekt aussprechen
o altersgemäße Texte
flüssig und verständlich vorlesen
o
__________________________________
o
__________________________________
|
Herausbildung
unterschiedlicher Lesestrategien o Wörter gliedern (in Silben,
Bausteine wie Vorsilbe, Stamm, Endung)
o Wörter aus dem Kontext
erschließen
o Erschließungsstrategien
kennen und anwenden (z.B. Fragen an den Text
stellen, Vermutungen anstellen)
o Begriffe im Wörterbuch
nachschlagen
o
___________________________________
o
___________________________________
|
| Erhöhung
der Lesegeschwindigkeit o
allgemeinen Wortschatz erweitern
o Fachwortschatz aktivieren
o bekannte Wörter auf
einen Blick erfassen
o größere Sinneinheiten
erfassen
o zeilenübergreifend lesen
o Vermutungen für das Lesen
nutzen
o
_________________________________
o
_________________________________
|
Entwicklung
des Leseverständnisses o
Informationen aus einem Text herausfinden
o Textgliederung erkennen
und wichtige Aussagen sammeln
o Schlussfolgerungen ziehen
o Beziehungen zwischen
Textteilen herstellen
o Sachwissen zum
Verständnis des Textes nutzen
o
____________________________________
o
____________________________________
|
| Andere
Bereiche des Lesens, nämlich o
___________________________________
o
___________________________________
|
Bemerkungen: o
___________________________________
|
Schreiben und
Rechtschreiben
Überlegungen zur Förderplanung
für______________________________________ Klasse:
________
| Die
Schülerin/der Schüler hat einen ausgeprägten
Förderbedarf o in Deutsch
o in Deutsch als Zweitsprache o
in ____________ (Herkunftssprache)
|
|
| Folgende
Kompetenzen sollen erweitert werden |
|
| Entwicklung
der alphabetischen Strategie o Buchstaben in der richtigen
Lautfolge anordnen
o Buchstaben den Lauten
zuordnen
o ähnliche Laute sicher
unterscheiden
o Länge von Vokalen
unterscheiden
o komplexe Wörter gliedern
o
_________________________________
o
_________________________________
|
Entwicklung
der morphematischen Strategie o Wörter nach Morphemen (Vorsilbe,
Stamm, Endung)durchgliedern
o Auslautverhärtung durch
Verfahren ableiten (Plural bilden, etc.)
o Umlaute durch Verfahren
erkennen (Singular bilden)
o Morpheme in verwandten
Wörtern erkennen
o
___________________________________
o
___________________________________
|
| Entwicklung
der orthographischen Strategie o besondere Buchstaben
unterscheiden (z.B. st-sch, v-f)
o Kürze- und
Längebezeichnungen beachten
o besondere
Buchstabenverbindungen im Wort merken
o Verfahren zur Ableitung
von Länge- und Kürzebezeichnungen anwenden (verlängern:
roh- rohe)
o
__________________________________
o
__________________________________
|
Entwicklung
der Textkompetenz o
richtig und methodisch sinnvoll von einer Vorlage
abschreiben
o verständliche Texte
erfassen
o Texte überarbeiten
o unterschiedliche
Textsorten verfassen
o
________________________________
o
________________________________
|
| Andere
Bereiche des Schreibens/Rechtschreibens, nämlich o
___________________________________
o
___________________________________
|
Bemerkungen: o
__________________________________
|
Unsere Schulbücherei
Lesen ist
eine der Grundfertigkeiten unserer Kulturtechniken und
hilft den Kindern in ihren geistigen und seelischen
Entwicklungen zu selbstbewussten, aufgeklärten aktiv an
der Gemeinschaft teilnehmenden Bürgern heranzuwachsen.
Im
Jahre 2002/2003 ließ es die räumliche Situation zu, in
einem Klassenraum unserer Schule eine Schülerbücherei
einzurichten. Es entstanden in einer leseanregenden
Umgebung folgende Kategorien
- Erstlesen
- Abenteuergeschichten
- Lektüre für gute Leser
- Sachbücher
- Bilderbücher
- Englische Bilderbücher
Der
Bestand wurde durch Spenden des Fördervereins der Schule
und einzelner Familien immer wieder erweitert. Mit der
Schulbücherei wollen wir gezielt die Lesefertigkeiten, Lesefähigkeiten
und Motivation fördern.
Schüler der 4.Klassen sind für die Ausleihe und Ordnung
in der Bücherei verantwortlich. Sie leiten sich
gegenseitig an und geben die Aufgaben klassenweise weiter.
Damit wird ein hohes Maß an Selbstständigkeit und
Eigenverantwortung der Schüler erreicht.
Durchgeführte
Maßnahmen im Schuljahr 2007/2008/2009/2010/2011/2012:
- Die
Schülerinnen und Schüler der Klassen 4 waren
für die Ausleihe und Ordnung der Bücherei
verantwortlich.
Konzept zur Hochbegabung (besondere
Begabung)
Kooperationsverbund Hochbegabung
Westerstede 1: (Gymnasium Edewecht-Bad Zwischenahn,
Grundschule Friedrichsfehn, Grundschule Ofen und
Grundschule am Wiesengrund Bad Zwischenahn) Stand Januar
2013
Bitte
beachten Sie die Broschüre des Kultusministeriums
Niedersachsen "Begabungen erkennen und fördern.
Kooprerationsverbünde niedersächsischer Schulen und
Kindertageseinrichtungen." hier zur Download bereit
Entwurf:
Diskussionsstand des KOV Westerstede 1
Zur Geschichte des
Kooperationsverbundes
Der Kooperationsverbund besteht seit
dem Schuljahr 2006/2007. Die Mitglieder des KOV
Westerstede 1 sind: das Gymnasium Edewecht-Bad
Zwischenahn, die Grundschule Friedrichsfehn, die
Grundschule am Wiesengrund und die Grundschule Ofen.
Ausgangssituation
Wissenschaftliche
Untersuchungen besagen:
- es gibt ca. 2 Prozent besonders begabte
Schüler/innen eines Jahrgangs; dabei ist
Begabung in verschiedenen Leistungsbereichen zu
finden (intellektuelle, soziale, musikalische,
kreative, psychomotorische Begabung)
- Die begabtesten Schüler/innen lernen oft am
wenigsten und haben nach Ablauf eines Schuljahres
relativ wenig neues Wissen hinzugewonnen (Winnebrenner,
1992)
- Begabte Schüler/innen lernen nicht nur von
Lehrern, sondern auch und besonders von anderen
Kindern.
Umgang
mit Begabungen: Wenn besondere Begabungen unerkannt
bleiben, werden begabte Schüler/innen
- häufig unterfordert bzw. nur auf die
Reproduktion von Fakten orientiert
- als schwierig bzw. auffällig eingeschätzt
- nicht ausreichend gefordert und gefördert, um
ihre geistigen und arbeitstechnischen
Fähigkeiten und Fertigkeiten ausreichend
entwickeln zu können
- sich missverstanden fühlen, mit sich unzufrieden
sein, das Interesse an der Sache verlieren
- Auffälligkeiten wie Langeweile, fehlende
Motivation, Disziplinprobleme oder
Arbeitsverweigerung zeigen
Zentrale Themen der Zusammenarbeit
in den zurückliegenden Jahren:
- Begabungsdiagnostik
- Begabungsförderung
- Qualitätsentwicklung
- Unterschiedliche Rahmenbedingungen der
Grundschule und des Gymnasiums
Diskussion
Begabungsdiagnostik
Definition
intellektueller Hochbegabung
Merkmale von
besonderer Bagabung (KM Niedersachsen)
Hoch
begabt im intellektuellen Sinne ist, wer in der Lage ist
oder in die Lage versetzt werden kann, sich für ein
Informationsangebot hohen Niveaus zu interessieren, ihm
zu folgen, es zu verarbeiten und zu nutzen. Dabei spielen
die hohe Geschwindigkeit, die große Breite, das hohe
Niveau, die tiefe Verarbeitung und die effektive
Anwendung der Informationen, Daten und Erfahrungen eine
wesentliche Rolle. Informationen werden also nicht nur
hoch effektiv, reproduktiv, sondern auch produktiv
kreativ (v)erarbeitet.
Hochbegabung
wird nicht nur durch die Höhe der Intelligenz bestimmt,
sondern vor allem auch durch das Zusammenwirken
verschiedener Bedingungen, die wesentlich dazu beitragen,
ob sich Begabungspotenziale entwickeln und entfalten
können. Dieses sind personale Voraussetzungen wie
intellektuelle Denkfähigkeit, Fähigkeit der
Stressbewältigung, Leistungsmotivation, kreatives Denken
und Neugierde, Anstrengungsbereitschaft, effiziente
Lernstrategien, Fähigkeit zur Selbstkontrolle und
Selbstregulation einerseits und Einflüsse des Umfeldes
wie Familiensituation, Freundeskreis, Situation in
Kindergarten und Schule.
Hochbegabte
Kinder und Jugendliche können durch Leistungsversagen
und -verweigerung auffällig werden. Dieses kann auf
emotionale Blockaden, auf soziale Schwierigkeiten oder
auf die Erfahrung kritischer Lebensereignisse
zurückgeführt werden.
Das
besondere Augenmerk der Pädagoginnen und Pädagogen bei
der Hochbegabtenförderung gilt der ganzheitlichen
Entwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler. Sie folgen
der Erkenntnis, dass ein Mensch seine Fähigkeiten nur
dann vollkommen ausschöpfen kann, wenn er sich
intellektuell, emotional und sozial im Gleichgewicht
erlebt. Daher zählen Toleranz, Weltoffenheit, Team- und
Kritikfähigkeit, Selbstvertrauen und soziale
Verpflichtung zu den wesentlichen Erziehungszielen des
Kooperationsverbundes.
Begabung als dynamischer Prozess (Esther Brunner)
Begabung als dynamischer Prozess.
Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass man Abschied
genommen hat von statischen Definitionen und einseitigen
IQ Erklärungen und vermehrt auf dynamische Modelle setzt,
die hohe Leistung oder hoch begabtes Verhalten als
Produkt eines optimalen Zusammenspiels verschiedenster
Faktoren sehen.
Eine hohe Begabung kann sich nur
dann entfalten, wenn die drei äußeren Einflussgrößen
(Schule, Familie, Freunde/gleichaltrige oder Peers) und
die drei inneren Fähigkeitsbereiche Motivation,
Kreativität und hohe intellektuelle Fähigkeiten
günstig ineinandergreifen. Hoch begabtes Verhalten wird
also nicht als statisches Konstrukt, sondern als das
Ergebnis einer dynamischen Wechselwirkung zwischen
individuellen Begabungsanlagen und dem fördernden oder
hemmenden Einfluss der sozialen Umwelt verstanden. Erst
bei günstigem Ineinandergreifen der sechs
gleichberechtigten Bedingungskomponenten kann sich die
Hochbegabung als besondere Kompetenz, als hervorragende
Leistung entwickeln.
Der Kooperationsverbund Westerstede
1 hat sich darauf geeinigt das 12-Phasen-Modell der Karg-Stiftung
zu übernehmen, da beide Ansätze den
Diskussionsergebnissen der Schulen entsprechen und darin
vereint sind. Das Kollegium der Grundschule am
Wiesengrund hat die entsprechende Fortbildung bereits
absolviert, die Partnerschulen werden nach einem
gemeinsamen Beschluss an dieser teilnehmen.
Identifizieren
und Beraten besonderer Begabungen (KM Niedersachsen)
Um
dem Potenzial und den Bedürfnissen besonders begabter
Kinder gerecht zu werden und spätere Verhaltens- und
Leistungsprobleme zu vermeiden, ist ein vielfältiges
Förderangebot bereits im Elementarbereich erforderlich.
Beobachtungen der Betreuungspersonen des
Elementarbereichs werden mit den Lehrkräften des
Primarbereichs abgestimmt. Insbesondere die
Schuleingangsphase sollte für die Einleitung gezielter
und kontinuierlicher Förderung genutzt werden.
Die
Feststellung, ob eine kognitive Hochbegabung bei einer
Schülerin oder einem Schüler vorliegt, erfolgt auf der
Grundlage eines lernbegleitenden diagnostischen Prozesses.
Die Lehrkräfte, die den Schüler oder die Schülerin
unterrichten, erhalten durch die fortlaufende Beobachtung
und Beschreibung des Lern- und Leistungsverhaltens
Hinweise auf die individuellen Fähigkeiten und
Kompetenzen. Wenn vermutet wird, dass eine Hochbegabung
besteht, erfolgen gezielte systematische Beobachtungen
und Untersuchungen in Lernsituationen und auch mit
informellen Tests. Qualitative Verfahren werden durch
quantitative ergänzt. In der Begabungsdiagnose sind
neben der kognitiven Leistungsbestimmung motivationale
und emotionale Persönlichkeitsvoraussetzungen sowie
wesentliche Sozialisationsfaktoren zu erfassen.
Die
pädagogisch-psychologische Beratung zielt darauf ab,
hoch Begabten eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit
den eigenen Interessen zu ermöglichen, ihnen Anregungen
zur Erhaltung der Lernmotivation zu geben und ihre
Selbsteinschätzung bezüglich der eigenen Stärken und
Schwächen zu verbessern. Ziel ist es, das richtige Maß
an kognitiver Anforderung zu finden, den Einsatz von Lern-
und Arbeitstechniken zu optimieren und die
altersentsprechenden Bedürfnisse des Kindes zu
berücksichtigen.
Wird
eine Diskrepanz zwischen Intelligenzleistung und
Schulleistung festgestellt, hat das eine umfassende
Aufklärung möglicher Gründe zur Folge. Eine
ausführliche Persönlichkeitsdiagnostik und
differenzierte Beobachtungen unter Einbeziehung der
Beteiligten werden erforderlich.
Für
die pädagogisch-psychologische Beratung stehen
Lehrkräfte, Beratungslehrerinnen und -lehrer der Schule,
Schulpsychologinnen und -psychologen, Beraterinnen und
Berater sowie schulfachliche Dezernentinnen und
Dezernenten der Schulbehörde u.a. zur Verfügung.
Merkmale des sozialen
Verhaltens:
- Der Schüler beschäftigt sich viel mit Begriffen
wie Recht/Unrecht oder Gut/Böse und ist bereit
sich gegen Autoritäten zu engagieren
- Der Schüler geht nicht um jeden Preis mit der
Mehrheit. Er ist individualistisch
- Der Schüler akzeptiert keine Meinung von
Autoritäten, ohne sie kritisch zu prüfen
- Der Schüler kann gut Verantwortung übernehmen
und erweist sich in Planung und Durchführung als
zuverlässig
- Der Schüler sucht seine Freunde bevorzugt unter
Gleichbefähigten, häufig Älteren
- Der Schüler neigt schnell dazu, über
Situationen zu bestimmen
- Der Schüler arbeitet gern unabhängig, um
hinreichend Zeit für das Durchdenken eines
Problems zu haben
- Der Schüler kann sich gut in andere einfühlen
und ist daher für soziale Probleme
aufgeschlossen
Diskussion Begabungsförderung
Ziele der Begabungsförderung i.w.S.
(Anlehnung an Broschüre des
Freistaates Sachsen zur Begabungsförderung)
Unsere Aufgabe ist die bestmögliche
Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen
Begabungen und die Anwendung von speziellen
Fördermethoden für Bildungsaufgaben, die den heutigen
und zukünftigen bildungspolitischen Erfordernissen
Rechnung tragen.
Die Leitidee lautet nach Esther
Brunner sinngemäß: Jedes Kind ist und lernt anders. Wir
unterscheiden grundsätzlich 3 Verfahrensweisen zur
Begabungsförderung:
Acceleration:
im Allgemeinen
werden zwei grundlegend verschiedene Förderansätze für
ihre Kinder mit hohem Fähigkeiten aufgeführt. Zum einen
der Ansatz der Beschleunigung (acceleration), der davon
ausgeht, dass Kinder mit hohem Fähigkeiten und
entsprechend hohem Lerntempo den obligatorischen Stoff,
das so genannte Curriculum Vitae, in kürzerer Zeit, also
beschleunigt absolvieren. Zu diesem Oberbegriff gehören
oft verbreitete, da kostenneutrale Maßnahmen wie die
vorzeitige Einschulung, dass Überspringen einer Klasse
oder die Arbeit mit Schulbüchern der nächsthöheren
Stufe oder Klasse.
Enrichment:
zum anderen gibt es
den Ansatz der Anreicherung (enrichment). Dieser Ansatz
geht davon aus, dass Kinder mit hohen Fähigkeiten auch
andere Bedürfnisse haben, was die Lerninhalte betrifft.
Kinder mit hohen Fähigkeiten interessieren sich für
verschiedenste Themen und Themenbereiche, auch oder
gerade für solche, die üblicherweise nicht in der
Regelklasse behandelt werden. Enrichment bedeutet, den
ordentlichen Unterricht für einzelne Kinder inhaltlich
anzureichern. Ein solches Enrichment geschieht
beispielsweise, wenn ein Kind ein eigenständiges Projekt
zu einem aktuellen Thema realisieren kann, oder wenn es
sich auf einem anspruchsvollen Niveau mit diesem Thema
auseinandersetzen kann. Solche Enrichmentangebote sollten
Interessen bezogen und Ressourcen orientiert erfolgen.
"Pull
out"-Verfahren:
einzelne Begabte
werden in Sonder-kursen über den Normalstoff hinaus
unterrichtet.
Ziele
der Begabungsförderung i.e.S.
Integrative
Beschulung: Der Schwerpunkt des
Kooperationsverbundes ist die Förderung von besonders
begabten Schülern, die integrativ mit Schülern
unterschiedlicher Leistungspotenziale in einer Klasse
lernen. Die Möglichkeiten der inneren Differenzierung
und Individualisierung im Unterricht werden dabei
ausgeschöpft.
Wissenserwerb: Neben Differenzierung und
Individualisierung werden durch Zusatzangebote
Möglichkeiten geschaffen, die einen über die
Leistungsanforderungen des Lehrplans hinausgehenden
Wissenserwerb und die Entwicklung von Lern- und
Methodenkompetenz befördern.
Sozialkompetenz (Erziehungsstrategien):
Neben dem Wissenserwerb werden die Entwicklung der
Persönlichkeit und der Sozialkompetenz hohe Bedeutung
beigemessen. (Sozialtraining; Entwicklung kommunikativer
Fähigkeiten; Ausprägung des
Zusammengehörigkeitsgefühls, Leistungswille und
Lernlust fördern, Förderung selbstkritischen Verhaltens
und Einschätzungen, Wissen um Stärken und Schwächen).
Chancengerechtigkeit: Mit dem Ansatz der
Förderung besonders begabter Kinder werden die
Entwicklungschancen entsprechend ihrem Leistungspotenzial
deutlich erhöht.
Leistungs- und kindorientierte Grundschule:
Die Arbeit des Kooperationsverbundes versteht sich als
Impuls zur Weiterentwicklung von Lehr- und Lernkultur in
der leistungs- und kindorientierten Grundschule.
Wirkung auf andere Grundschulen in der
Nachbarschaft: Die Entwicklung von
Förderangeboten im Bereich Hochbegabung leistet einen
Beitrag für die Qualitätsentwicklung des Unterrichts in
allen Grundschulen, gemessen an dem Anspruch, jeden
Schüler entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten
zu fördern.
Elternarbeit: Elternarbeit als zentrales
Anliegen. Durch Offenheit und Transparenz, sowie gezielte
Unterstützung die Mitarbeit der Eltern gewinnen.
Dikaktik und Methodik der Begabungsförderung (in
Anlehnung an Esther Brunner: Forschendes Lernen, Thurgau
2001)
Begabungsförderung
beginnt mit der Fragestellung: Begabungsförderung
beginnt bei der Fragestellung Fragen lassen sich leicht
in zwei Kategorien einteilen. Offene Fragen unterscheiden
sich von den geschlossenen durch verschiedene Merkmale.
An erster Stelle ist die Vielfalt der möglichen
Antworten zu nennen. Eine offene Frage lässt viele
verschiedene mögliche Antworten zu, die alle
gleichermaßen richtig und gültig sein können. An
zweiter Stelle ist zu fordern das offene Fragen auch für
die Lehrpersonen echte Fragen sind.
Eva Zoller: Philosophieren ist die Kunst, im
richtigen Moment die richtige Frage zu stellen.
Ob Astronomie, Mathematik, Interaktionstraining zum
Erwerb sozialer Kompetenzen, Kunstprojekte, Deutsch oder
Sachunterricht im Zentrum und oft als Ausgangspunkt steht
die Didaktik und Methodik der Fragestellungen, die
Motivation und Kreativität, Eigenständigkeit in
überzeugender Weise in Gang setzen und fördern.
Divergentes
Denken: Divergentes Denken: Hier führt einen das
bekannte und herkömmliche in viele verschiedene
Richtungen. Eine Vielzahl von Lösungen entsteht. Jeder
ist für sich betrachtet richtig, und dennoch
unterscheidet sie sich beträchtlich von den übrigen.
Das übliche ist keineswegs das Beste oder einzige, es
ist lediglich eine von vielen Lösungsmöglichkeiten.
Günstige Lernbedingungen für alle bedeutet: auf die
unterschiedlichen emotionalen und kognitiven
Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler
einzugehen. Dieser Anspruch auf Individualisierung
besteht prinzipiell bei allen lernenden und bezieht sich
auf das individuelle Lerntempo die individuellen Inhalte
und das individuelle Leistungsniveau.
Selbstwirksamkeit:
"Einem Kind etwas zu verraten, was es selbst
herausfinden könnte, das ist nicht nur schlechtes Lehren,
dass es ein Verbrechen." Freudental
Aufgaben müssen so beschaffen sein dass Zusammenhänge
geschaffen werden, in dem eine Aufgabe verschiedene
Fragestellungen aufwirft, weil auch die Begründungen der
unterschiedlichen individuellen Antworten wichtig werden.
Soziales
Lernen, gemeinsames Lernen, interaktives Lernen: Unser
pädagogisches Ziel ist es, den hochbegabten Schülern
soziale Kompetenz zu vermitteln. Das Leben in der
Gemeinschaft fordert dies täglich. Unsere Aufgabe ist es
die individuelle Persönlichkeit der Schüler zu
berücksichtigen und ihnen bei der Entwicklung zu
menschlich erfolgreichen Persönlichkeiten Orientierung
und Anregung zu geben.
In der Entwicklung zum Erwachsenwerden braucht der
Schüler einen festen Halt und die Geborgenheit in der
Gemeinschaft. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, bei der
Begleitung der Schüler auf ihrem Weg mit ihnen gemeinsam
herauszufinden, wohin ihre Lebensreise gehen soll und wie
wir sie gemeinsam auf dem Weg zum Ziel begleiten können.
Das soziale Lernen, das mit dem interaktiven lernen (lernen
unter-und voneinander) realisiert wird, ist hier ebenso
wichtig wie das eigenständige individuelle Arbeiten.
Interaktives lernen schafft die Möglichkeit das Kinder
regelmäßig über ihre eigenen Erfahrungen und ihre
individuellen Ergebnisse berichten Sie mit anderen
austauschen und diskutieren können.
Ein gutes Lernklima als Voraussetzung: der hohe
Anteil an individuellem lernen braucht motivierte und
engagierte Kinder die sich voneinander anregen lassen und
sich neugierig auf ein neues Gebiet eine neue
Fragestellung einlassen. Solche Kinder brauchen auch
Freiräume, brauchen die Möglichkeit mit zu gestalten
und Ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Dann können
Sie kreativ und motiviert selbstständig weiter arbeiten.
Für die selbstständige Arbeitsweise sind auch Lern und
Arbeitstechniken von großem Nutzen. Interaktives lernen
setzt eine Gesprächskultur voraus und fördert eine
solche zugleich. Es ist notwendig, dass ein Konsens über
wichtige Umgangsformen herrscht, das Anderssein toleriert
wird, dass man ermutigt und lobt und differenzierte
Rückmeldungen geben kann.
Verändertes
Rollenverständnis der Lehrpersonen: Forschendes
Lernen hat eine Veränderung im Rollenverständnis zur
Folge. Nicht mehr Stoffvermittelnde stehen im Zentrum,
sondern Lernberatende, die sich selbst als Lernende
verstehen.
Kernideen
entwickeln: Kernideen entwickeln: damit man das
ganze zeigen kann, ist es notwendig, den Unterrichtsstoff
so zu durchdringen bis man diesen in einer Kernidee
fassen kann. Wenn es also um die Addition an sich geht,
muss sich die Lehrpersonen zunächst Gedanken machen, was
denn die Addition eigentlich ist, was das grundsätzliche
und ganze ist und nicht wie man sie ausführt und mit
welchen Zahlenräumen sie sinnvollerweise abgehandelt
oder eingeführt und trainiert wird. Das grundsätzliche
bleibt gleich, egal auf welchen Zahlenraum man diese Idee
überträgt. Addition muss als Ganzes verstanden und
geklärt werden, dies bedeutet, dass die Lehrpersonen die
Idee der Addition an sich entwickeln muss. Ist diese Idee,
diese Kernidee, entwickelt, behält sie ihre Gültigkeit
für jeden beliebigen Zahlenbereich. Die Lehrpersonen
deckt beim Entwickeln von Kernideen immer einen großen
Stoff ab und reduziert so die Stofffülle auf wenige
große Themen die im Kern Ideen gefasst werden können.
Um eine Kernidee zu entwickeln, muss man eine bekannte
Sache so betrachten, als wäre man das erste Mal damit
konfrontiert und müsse dafür ein Bild oder einem
Begriff formulieren. Das Entwickeln von Kernideen fordert
auch von den Lehrpersonen divergentes Denken und ist eine
sehr spannende und lustvolle Angelegenheit.
Beispiel
aus dem Fach Deutsch: Eine Fortsetzungsgeschichte
erfinden:
Von der
Kernidee "eine Geschichte hat eine
Spannungskurve ausgehend, könnten Aufträge so
aussehen:
- Denk dir eine Hauptperson aus, die du magst. Es
kann ein Mensch, ein Tier oder ein Fabelwesen
sein.
- Überleg dir, wie deine Person aussieht und was
das Besondere an ihr ist.
- Beschreibe deine Person. Wie sieht sie aus? Wo
lebt sie? Mit wem lebt sie dort? Was macht sie
besonders gern? Usw.
- An einem Tag erlebt deine Person etwas. Überlege
dir, ob es ein lustiges, ein spannendes oder ein
ernstes Erlebnis sein soll. Denk dir ein Erlebnis
aus.
- Schreibe das Erlebnis seiner Person auf. Was
geschieht? Wo geschieht es? Wann geschieht es?
Wie geschieht es? Warum? Usw.
- Natürlich erlebt deine Person noch sehr viel
mehr. Denk dir ein neues Erlebnis aus und
schreibe auch dies auf.
- Nun kannst du noch viele weitere Erlebnisse für
deine Person erfinden. Manchmal sind es ernste,
manchmal lustige und vielleicht auch einmal
traurige.
- Wenn du für deine Person schon viele Erlebnisse
aufgeschrieben hast, musst du dir für deine
Geschichte einen guten Schluss finden. Vielleicht
denkst du dir einen lustigen oder einen traurigen
Schluss aus. Schreibe ihn auf.
Diese Anlage macht es
begabten Kindern möglich, beliebig weitere Erlebnisse
der Hauptperson zu erfinden und auszuführen. Kinder die
mit sprachlichen Schwierigkeiten kämpfen Schreiben eine
Geschichte die ein Spannungsmoment enthält und kommen so
ebenfalls zu ihrem Erfolgserlebnis.
Qualitätsentwicklung
Um eine hohe Qualität der Arbeit in
der Schule zu erreichen müssen drei Komponenten gut
aufeinander abgestimmt sein:
Bildungspolitische Komponente
( Bildungsstandards; Schulgesetz Niedersachsens;
Schulordnung der an der Kooperation teilnehmenden Schulen
und Begabtenförderung als Teil der individuellen
Förderung.)
Schulspezifische
Komponenten (Themenschwerpunkte: Grundschule
Ofen: Kunst und Hochbegabung; Grundschule am Wiesengrund:
Erziehungskonzept Beratung für Eltern, Schüler und
Lehrer zur Verbesserung von Motivation und Leistung sowie
präventiven Maßnahmen bei Problemverhalten);
Grundschule Friedrichsfehn: Philosophieren mit Kindern;
Gymnasium Edewecht - Bad Zwischenahn: zahlreiche
Zusatzangebote innerhalb und im Verbund mit den
Grundschulen.)
- Qualifizierung der Lehrer durch Zusammenarbeit
mit der Kargstiftung, in der schulinternen und
schulexternen und regionalen Fortbildung
- Öffnung für Unterrichtsbesuche und Beratung
für Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte
- Qualifizierung der Kooperation mit Kindergärten
und weiterführenden Schulen
- Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg
Persönlichkeitsspezifische
Komponente ( Erfahrungshintergrund der Schule,
Stärken/Schwächen, Ressourcen, Ziele/Motivation)
- Wahrnehmung, Akzeptanz, Verständnis und
Förderung besonders begabter Schüler
- Akzeptanz und Förderung von Schülern mit
unterschiedlichen Lern- und Entwicklungsständen
in der Klasse
- Anwendung eines breiten Methodenrepertoires auf
der Grundlage effektiver Verfahren
- Eigenverantwortliches Arbeiten
- Bereitschaft zur Teamarbeit mit Lehrern,
Erziehern, Eltern usw.
Unterschiedliche Rahmenbedingungen der
Grundschule und des Gymnasiums (3
Gründe für eine eher integrative Beschulung von
hochbegabten Kindern an der Grundschule)
Anzahl
der Hochbegabten
Geht man von 2%
Hochbegabten Schülern aus, sind in einer kleinen
Grundschule (etwa 200 Schüler) zwischen 1 und 4 Schüler
hochbegabt. Im Gymnasium sitzen nur die von den
Grundschülern aussortierten Besten und damit
eine höhere Anzahl hochbegabter Kinder und Jugendlichen.
Die Folge für die
Grundschulen ist, dass 98% der Schülerschaft, nach der
Gaußschen Normalverteilung, im Bereich von
Förderschülern bis zur Hochbegabung sitzen. Hier ist
ein integrativer Ansatz nach dem Motto, hochbegabte
Schüler bringen Ihre Ergebnisse in die Gruppe ein, für
die Grundschule am Wiesengrund und anderen Grundschulen
die ideale Lösung.
Unterricht
und Lehrkräfte
Die Kompetenzen der
Lehrkräfte der Gymnasien unterscheiden sich deutlich von
den Kompetenzen der Grundschullehrkräfte und sind auf
die Ziele der jeweiligen Schularten ausgerichtet. Die
Grundschulpädagogik beschäftigt sich im Wesentlichen
mit basalen Fähigkeiten und Fertigkeiten, während die
Pädagogik der gymnasialen Bildung auch die Heranführung
zu den Eliteuniversitäten im Programm hat.
Entwicklungspsychologie
und Psychologie der kognitiven Entwicklung
Die Inhalte und
Kernideen sollten die aktuellen
Forschungsergebnisse der Entwicklungspsychologie und der
Psychologie der kognitiven Entwicklung berücksichtigen
in Beziehung auf die Unterscheidung von Mittlerer
Kindheit und Jugendalter, sowie
Elementare kognitive Prozesse wie Lernen, Gedächtnis und
Aufmerksamkeit; Höhere kognitive Prozesse wie
schlussfolgerndes und problemlösendes Denken;
Entwicklung des begrifflichen Denkens; Konkretes und
abstraktes Wissen; Entwicklung des kausalen Denkens;
Entwicklung des Gedächtnisses; Mnemotechnische
Strategien, Metagedächtnis und kognitive Entwicklung und
Logisches Denken. Aus der Aufzählung ergibt sich ein
weiteres Argument für eine im Wesentlichen integrativen
Didaktik und Methodik der hochbegabten Kinder in den
Grundschulen.
Aktuelle
Projekte
Angebote und Kompetenzbereiche der
Schulen des Kooperationsverbundes - Der
Kooperationsverbund erarbeitet momentan eine Broschüre
zur Hochbegabtenförderung für Schulen im 2. Ring. Dazu
fanden im letzten Jahr inzwischen 6 Sitzungen statt, jede
Schule im Kooperationsverbund stellte ihre besonderen
Angebote und Kompetenzen vor.
Des Weiteren soll die Begabungsdiagnostik durch die
Zusammenarbeit mit der Karg-Stiftung vereinheitlicht
werden und eine Festlegung auf Vorgehensweisen
stattfinden.
Der Kooperationsverbund hat sich außerdem auf das
Symposium in Celle vorbereitet und Vertreter/innen
entsandt.
Fortbildungsmaßnahmen werden ständig durchgeführt und
geeignete gesucht. Letzte Fortbildung waren die Bad
Zwischenahner Bildungstage im Februar. Fortbildungen mit
Jürgen Bock im Bereich Mathematik, Sachunterricht und
Underachiever wurden erfolgreich im Verbund
durchgeführt.
Erstellung von Materiallisten /Literaturlisten in den
verschiedenen Fachbereichen. In Mathematik und
Sachunterricht liegt eine Liste von Herrn Bock vor.
Bad Zwischenahn, Mai 2011
KM Niedersachsen
Die
Herstellung der Chancengleichheit für alle Schülerinnen
und Schüler sowie die Förderung ihrer
Leistungsfähigkeit und die Entwicklung ihrer
Persönlichkeit sind wesentliche bildungspolitische
Anliegen der Niedersächsischen Landesregierung. Dabei
geht es um die gesamte Breite und Vielfalt der
individuellen Begabungen.
Hochbegabte
Schülerinnen und Schüler brauchen günstige
Entwicklungsbedingungen, um ihr Begabungspotenzial
entfalten zu können. Dabei ist darauf zu achten, dass
der Blick nicht allein auf den kognitiven Bereich
begrenzt wird. Die Förderung von Schülerinnen und
Schülern mit besonderer sprachlicher, mathematischer,
naturwissenschaftlicher, geisteswissenschaftlicher,
technischer, handwerklicher, musikalisch-künstlerischer,
sportlicher sowie gesellschaftswissenschaftlicher und
nicht zuletzt auch sozialer Begabung ist ebenfalls
notwendig.
Bei
der Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler
wird von integrativen und differenzierten Formen
ausgegangen. Integrationskonzepte betonen das Miteinander
ganz unterschiedlicher Schülerinnen und Schüler in
einer Gruppe. Die Ungleichheit wird dabei nicht als
Hemmnis, sondern eher als Chance für Förderung und
Entwicklung von Persönlichkeit und Begabung gesehen.
Schulische
Förderplanung
Besonders
begabte Schülerinnen und Schüler benötigen Anregungen
im Unterricht, die ihren Lernstrategien, ihren
Denkmustern und ihren Motivationslagen Rechnung tragen.
Stellen Lehrkräfte bei der Ermittlung der
Lernausgangslage eine besondere Leistungsfähigkeit fest,
beraten sie die Beobachtungen und Ergebnisse
altersangemessen mit den Betroffenen, deren
Erziehungsberechtigten und im Kollegium und ziehen ggf.
qualifizierte Beraterinnen und Berater hinzu.
Ein individueller Lern- und Entwicklungsplan sollte für
diese Schülerinnen und Schüler möglichst unter ihrer
Mitwirkung erarbeitet und vereinbart werden.
Die einzelne Schule erstellt im Rahmen ihres
Förderkonzeptes, in dem Ziele, Inhalte und Organisation
aller schulischen Fördermaßnahmen beschrieben sind, ein
besonderes Förderangebot für leistungsstarke
Schülerinnen und Schüler, das Formen der (Binnen-)
Differenzierung, Zusatz- und Ergänzungsangebote sowie
erweiterte Stundentafeln und differenzielle schulische
Curricula hinsichtlich möglicher Schulzeitverkürzung
ausweist. Die Maßnahmen orientieren sich auch an
schulischen Bindungen und Kooperationen.
Projekte an der Grundschule am Wiesengrund, die
im Rahmen der Hochbegabtenförderung durchgeführt werden:
Stand Sj. 2010/11/12
(SU) Experimentieren mit der Mini-Phänomenta:
(12 selbstgebaute Stationen)
zu besonderen Anlässen wie z.B. Kennlernnachmittag der
Paten und der neuen Erstklässler oder beim Schulfest;
Vom Spiel mit den
Stationen zum wissenschaftlichen Erforschen der
Phänomene wie z.B. Kann ein Würfel rollen?
oder Blick in die Unendlichkeit mittels zwei
gegenüberliegender Spiegel oder Wiegt ein
Stein im Wasser wirklich weniger?...;
(SU)
Brücken bauen - was ist schon dabei? Eigene
Bauversuche mit Kappla-Steinen und anderen Materialien;
Wo liegt die Grenze zum Einsturz?;
Untersuchen vorhandener Brücken;
(M/...)
Individuelle Betreuung von hochbegabten Kindern:
Führen einer Portfolio-Mappe; Lernvertrag;
regelmäßige Treffen zwischen Lehrkraft und Kind zu
weiteren Absprachen;
Zusammenarbeit mit dem Elternhaus;
(M)
Lösungsstrategien entwickeln anhand mathematischer
Problemstellungen:
Kurs 1 (Klasse 1 und
2):
gemeinsames Besprechen von Strategien nach der Kartei
....;
Eigenständige Weiterarbeit in der Kartei;
Kurs 2 (Klasse (2,) 3
und 4) Känguru-Gruppe:
Angehen von schwierigen Aufgaben, Lösungsstrategien mit
Partner oder in Kleingruppe entwickeln;
Teilnahme
an mathematischen Wettbewerben wie Känguru der
Mathematik oder Mathematik-Olympiade
[Auch
Kinder, die nicht für diese Gruppe ausgewählt wurden,
können an den Wettbewerben teilnehmen und gehen bei den
Kindern der Känguru-Gruppe für einige wenige Wochen ins
Praktikum.]
(SU)
Energieprojekt: Nebenprojekt der Känguru-Gruppe
Nach einer Führung durch den Schulkeller (S. Pekruhl,
Hausmeister) werden monatlich die Zählerstände vom Gas-,
Strom- und Wasserzähler in eine Tabelle eingetragen.
Die Verbräuche werden ausgerechnet und in ein Diagramm
eingetragen, in dem man den Verbrauch im Vergleich zum
Vorjahr gut ablesen kann.
(SU)
Astronomie-AG: In der Astronomie-AG können
Dritt- und Viertklässler sich mit Astronomie
beschäftigen, die weit über das im SU besprochene Thema
Unser Sonnensystem hinausgeht.
z.B. Stabile Achsen der Planeten, Drehrichtung der Erde
experimentell begreifen, Bau einer Sonnenuhr, Zeitzonen
der Erde, Herstellen einer drehbaren Sternkarte, Umgang
mit derselben...
(M)
Mathenacht: Ein Projekt zwischen Gymnasium und
den Grundschulen des KOVes
Herr Glasmeyer und Herr Nagel vom Gymnasium führen die
Mathenacht mit zwei Kolleginnen vom Gy. und einer
Kollegin von der GS (JANSEN) von 12 bis 12
durch. Das Projekt ist das dritte dieser Art.
Es findet in der JH oder im Jugendgästehaus statt. (Weitere
Infos, s. Gy.)TeilnehmerInnen unserer Schule: 5
ausgewählte Kinder aus den vierten Klassen;
(D)
Sprachspielereien: Ein Projekt zwischen
Gymnasium und den Grundschulen des KOVes
Ein Angebot für begabte Schülerinnen und Schüler der 4.
6. Klassen, die gerne lesen, schreiben und mit
Sprache spielen. Ausgehend von dem Kinder- und Jugendbuch
Der Sprachabschneider von Hans Joachim
Schädlich wird nicht nur über den Gebrauch und den Wert
der Sprache nachgedacht, sondern natürlich vor allem
selbst kreativ gearbeitet. Am Ende dieser
Schreibwerkstatt werden die Ergebnisse Eltern und anderen
Interessierten präsentiert.
bei Frau Kilian (GZE)
Frühere
Projekte, die u.U. wieder angeboten werden könnten:
- Chemie-AG
- Afrika-Gruppe
- Philosophieren (Jaspers Club)
Projekt: Unterstützung in der Erzieung
von hochbegabten Kindern
Positive Erzieungsstrategien für die Erziehung
von Kindern im Altern von 4 bis 10 Jarhen bei
Hochbegabung
Positive Erziehungsstrategien für die Erziehung von
Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren bei
Hochbegabung
Erziehungsauftrag der Schule
Das
Bundesverfassungsgericht 06.12.1972 spricht von der gemeinsamen
Erziehungsaufgabe von Eltern und Schule, welche die
Bildung der einen Persönlichkeit des Kindes zum Ziele
hat und in einem sinnvoll aufeinander
bezogenen Zusammenwirken zu erfüllen ist.
Grundlagen der positiven Erziehung
Was wird den Eltern vermittelt?
1. Primär die Entwicklung und Pflege einer positiven
Beziehung zum Kind
2. Die Förderung der kindlichen Entwicklung
3. Sieben Strategien beschäftigen sich damit, wie Eltern
mit dem problematischen (z.B. aggressiven) Verhalten
ihrer Kinder umgehen können
Hilfe zur Selbsthilfe
1. Das Grundprinzip der
Selbstregulation
1. Die Angebote bauen auf den
bestehenden Stärken und Fertigkeiten auf
2. Sie ermutigen zu selbstständigem Problemlösen
3. Unterstützen die Zuschreibung der Erfolge auf die
eigene Person
4. Man ist überzeugt, auch in Zukunft ohne fremde Hilfe
Probleme lösen zu können
2. Eigenverantwortung
stärken
Eltern werden Fähigkeiten
vermittelt, Probleme unabhängig und selbstständig zu
lösen
3. Selbstsuffizienz
Unterstützung so viel wie möglich
und so wenig wie nötig.
4. Selbstwirksamkeit
Überzeugung der Eltern Aufgaben in
der Erziehung zukünftig selbst lösen zu können
Eine hohe Selbstwirksamkeits-Überzeugung fördert aktive,
selbstständige Problemlösung.
5. Selbstmanagement
Sie setzen sich passende Ziele,
wählen spezifische Erziehungs-und
Problemlösefertigkeiten aus, die sie anwenden möchten,
und bewerten ihren Erfolg anhand ihrer persönlichen
Maßstäbe
6. Ursachenzuschreibung auf
das eigene Handeln
Eigene Anstrengungen sind Ursache
von Veränderungen (Dies fördert eine positive und
aktive Grundhaltung in der Erziehung)
7. Allgemeine
Problemlösefähigkeiten
betrifft die Fähigkeit der Eltern,
erworbene Fertigkeiten und Wissen auch über das aktuelle
Problem hinaus anzuwenden
Selbstverständnis
der positiven Erziehung
1. Grundlagen
und Menschenbild
Menschen streben nach
Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Selbststeuerung.
Triple P betont die Bedeutung von Kommunikations-und
Interaktionsprozessen in der Familie.
Kinder werden je nach Entwicklungsstand und Fähigkeiten
in zunehmenden Maße an der aktiven Lebensgestaltung und
den Entscheidungen in der Familie beteiligt.
2. Ziele
Universelle, selektive und
indizierte Prävention. Im Einzelnen sind die Ziele von
Triple P:
- Förderung der Entwicklung, Gesundheit und
sozialen Kompetenz von Kindern. Förderung einer
guten Eltern-Kind-Beziehung.
- Ersetzen von ungünstigem, dysfunktionalem oder
gewalttätigem Erziehungsverhalten durch
hilfreiches, konstruktives und förderliches
Verhalten. Erweiterung der Erziehungskompetenz
von Eltern und dadurch Vorbeugung von Gewalt
gegenüber Kindern.
- Reduktion von Stress und Steigerung der
Zufriedenheit in der Familie.
3. Inhaltliche Schwerpunkte
Ebene des Kindes
- Förderung einer gesunden kindlichen Entwicklung
- Förderung einer stabilen Eltern-Kind-Beziehung
- Ziel ist die universelle, selektive und
indizierte Prävention von emotionalen und
Verhaltensproblemen von Kindern.
Besondere inhaltliche
Schwerpunkte im Zusammenhang mit Hochbegabung
- Diagnostik bei hochbegabten Kindern nach den
Methoden der Karg-Stiftung
- Lernbegleitung durch Lehrkräfte und Eltern (Portfolio-Mappe)
- Umgang mit hochbegabten Kindern und Jugendlichen
bei underachievment
- Methoden- und Strategien Training für
hochbegabte Kinder
- Aufbau sozialer Kompetenzen (Schutzfaktoren) zur
Verhinderung von Außenseitertum durch Suche nach
Empathie (die Fähigkeit, die Reaktionen anderer
auf die eigenen Handlungen vorauszusehen, was
wiederum eine maßgebliche Voraussetzung für
moralische Selbstbestimmung ist.
- Umgang mit Spannung aus Pflichtaufgaben und
freigewählten Aufgaben, oder Umgang mit Spannung
aus Pflicht und Selbstbestimmung klären.
Durchsetzung bei Erledigung von Pflichten.
- Umgang mit Gefühlsausbrüchen Du verstehst
mich nicht..
- Umgang mit unterschiedlich schneller Entwicklung
von kognitiver und emotionaler sozialer Reife
- Umgang mit Verhaltensstörungen:
Verhaltensverträge, Erziehungspläne entwickeln,
Training von Erziehungsfertigkeiten, Umsetzung
von Erziehungsplänen und Effekte stabilisieren
durch Follow-up
- Selbstkontolle
KOV Westerstede 1: GS Ofen
Themenschwerpunkt: Kunst und
Hochbegabung
Leitgedanke:
Im ästhetischen Bereich sollen die
Schülerinnen und Schüler ihre besonderen Fähigkeiten
herausarbeiten und weiterentwickeln.
Kursinhalte:
- Vorstellung verschiedener Materialien und
Techniken
- Kennenlernen großer Künstler und ihrer Werke
- Annäherung an verschiedene Künstler, indem die
Arbeitstechniken der jeweiligen Künstler mit dem
eigenen Tun verknüpft werden.
Ziele:
- Die Schülerinnen und Schüler sollen bei der
Bearbeitung eines Themas eigene Wege finden.
- Die Sch. sollen ihre eigenen künstlerischen
Arbeiten kritisch betrachten.
- Mit museumspädagogischer Begleitung lernen die
Sch. verschiedene Künstler kennen.
- Die Grundschüler arbeiten mit Gymnasialschülern
in Teams zusammen.
- Das praktische Tun steht im Vordergrund.
Erziehungskonzept der Grundschule am Wiesengrund
Übersicht zum Erziehungskonzept der
Schule
| 1.
Erziehung als Aufgabe der Schule |
| 2.
Konzept zur Elternmitwirkung |
| 3.
Beschwerdemanagement |
| 4.
Beratungskonzept |
| 5.
Konzept zu Unterrichtsstörungen und
Disziplinkonflikte |
| 6.
Konfliktmanagement zur Gewaltprävention |
| 7.
Arbeits- und Sozialverhalten |
| 8.
Hausaufgaben |
| 9.
Methodencurriculum Kommunikation und Kooperation |
Erziehung als Aufgabe der
Schule
Ohne Zweifel ist Erziehung die
Hauptaufgabe von Schule. Dabei ist es nach heutiger
Erkenntnis möglich, gemeinsam erfolgreich
Erziehungsziele in der Schule zu verwirklichen.
Der
Erziehungsauftrag
Die
gemeinsame Erziehungsaufgabe von Eltern und Schule*...
ist in einem sinnvoll aufeinander bezogenen
Zusammenwirken zu erfüllen. (BVerfG 1972)
Zwar
ist die Erziehung der Kinder lt. Grundgesetz das
natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen
obliegende Pflicht (Art. 6), aber auch die Schule
hat einen Erziehungsauftrag. Das Bundesverfassungsgericht
spricht in seinem Förderstufenurteil vom 06.12.1972 von
der gemeinsamen Erziehungsaufgabe von Eltern und
Schule, welche die Bildung der einen Persönlichkeit des
Kindes zum Ziele hat und in einem sinnvoll
aufeinander bezogenen Zusammenwirken zu erfüllen
ist.
Unterricht
und Erziehung sind untrennbar miteinander verbunden, denn
Unterricht findet in einer Gemeinschaft statt und diese
Gemeinschaft braucht Regeln für den Umgang miteinander.
Diese Regeln lassen sich aus gemeinsamen Werten ableiten:
Schule braucht ein Schulklima, ein Schulkultur.
Insbesondere eine Ganztagsschule, die ihren Schülerinnen
und Schülern viel Lebensraum bietet, braucht ein gutes
Schulklima, sie muss sich mehr noch als die
Halbtagsschule um Erziehung kümmern und intensiv
mit dem Elternhaus zusammenarbeiten.
Wenn
Lehrkräfte und Eltern erleben, dass ihre Kooperation zum
Schulerfolg der Kinder beiträgt, werden sie feststellen,
dass der Zeitaufwand sich lohnt und die Verbesserung des
Schulklimas ein positiveres Lehren und Lernen ermöglicht.
Die Gesellschaft hat sich zu einer Dienstleistungs- und
vielgestaltigen Wissensgesellschaft verändert. Ein
zentrales Problem ist die Vielfalt der Informationen und
deren Organisation. Ebenso wie ein Defizit an
relevanter Information die Ursache für inadäquates
Verhalten und damit psychosozialen Stress darstellt, kann
auch ein Informationsüberschuss zu ... psychosozialen
Stress führen. Weil es nicht gelingt, die vorhandenen
Informationen hinsichtlich ihrer realen Relevanz zu
klassifizieren! ... Da das furchterregende Szenario nur
in der Vorstellungswelt existiert, ist keine adäquate
Reaktion möglich und eine unkontrollierte Stressreaktion
unausweichlich. (Horx, Matthias: Buch des Wandels
Wie Menschen Zukunft gestalten, München, 2009, S.
63)Um die reale Relevanz im Blickpunkt zu behalten muss
die organisatorische Perspektive zur Schnittstelle
zwischen Vorgaben der Kultusbürokratie und dem
Lebensraum der Lehrkräfte und Schüler lauten: Wie
ist die Organisation Schule zu gestalten und zu
entwickeln, damit die günstigsten Rahmenbedingungen
dafür geschaffen werden können, dass die gesamte Schule
eine bewusst gestaltete und intentional erzieherisch
bedeutsame Wirklichkeit wird, um wirksame Erziehung und
wirksamen Unterricht, also vielfältige und ganzheitliche
Lehr-Lernprozesse zu ermöglichen, damit die Ziele der
Schule erreicht werden? (Huber, S.G.: Wissen und
Praxis, Bildungsmanagement 2003, S. 381f.)
Unsere Ziele von Schule sind:
Schule
ist in rechtlicher Bestimmung eine organisierte,
auf eine Mindestdauer angelegte Einrichtung, in der
unabhängig vom Wechsel der Lehrer und der Schüler durch
planmäßiges gemeinsames Lernen in mehreren Fächern
bestimmte Bildungs- und Erziehungsziele verfolgt werden.
(vgl. Avenarius/Heckel 2000, S. 5).
Was soll
durch Schule erreicht werden?
Aus Sicht
der Gesellschaft muss versucht werden, eine Orientierung
an allgemein anerkannten Werten und eine kritische
Loyalität(Giesecke) gegenüber der freien
demokratischen Grundordnung zu vermitteln.
Aus
der Sicht der nachwachsenden Generation die Fähigkeit,
sich in einer sich schnell wandelnden und immer komplexer
werdenden Gesellschaft erfolgreich zu behaupten, eine
persönliche Identität zu entwickeln und (im Sinne Kants)
das Vermögen erwerben, sich seines/ihres
Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen.
Der
junge Mensch soll in einer zunehmend vielgestaltigen
Gesellschaft mit Selbstbewusstsein, aber auch Respekt von
Anderem und Fremdartigen
- zurechtkommen,
- selbst Initiativen ergreifen
- aus eigenem Antrieb handeln können und in der
Lage sein
- mit anderen gemeinsam ein Ziel anzustreben,
zusammen zu arbeiten
- und Probleme zu lösen.
Diese
Ziele sind in der Pädagogik subsummiert unter den
Aspekten des Erwerbs von Mündigkeit als der Fähigkeit
zu eigen- und sozialverantwortlichem Handeln, dem Prinzip
der Anerkennung, und zwar der Anerkennung des anderen und
der Anerkennung der eigenen Person,
der Selbsttätigkeit und der Kooperation als Ziel und
Methode.
Dabei
wird im Sinne Wolfgang Brezinkas Erziehung im weiteren
Sinne als der Inbegriff aller sozialen Handlungen
verstanden, durch die versucht wird, die Persönlichkeit
anderer Menschen zu fördern. Dieser weite
Erziehungsbegriff umfasst in der Schule unter anderem
alle Bemühungen vom Mathematikunterricht bis zur
sportlichen Ertüchtigung, der Vermittlung von Sprachen
und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, auch im
Hinblick auf den Versuch, bestimmte Haltungen,
Wertvorstellungen, Orientierungen zu entwickeln. Den
letzten Teil bezeichnet man als Erziehung im engeren
Sinne. Dabei geht es um Werte, Normen und Ziele.
Erziehung unter erschwerten
Bedingungen
Wie
wichtig Erziehung auch im engeren Sinne (als moralische
Erziehung) heute ist, zeigt sich im Hinblick auf die
gesellschaftliche Situation der Gegenwart.
- Familiale Erziehung hat durch die wachsende
Auflösung traditioneller Verbindungen, die
Berufstätigkeit beider Elternteile,
unterschiedlicher Lebenswelten an Wirksamkeit
eingebüßt. (Siehe Anlage Risikofaktoren für
die Entwicklung von Verhaltensstörungen)
- Im Zuge eines Wertewandels sind alte
traditionelle Werte wie Familie, Religion, Staat
instabil geworden und liefern keine klaren
Vorgaben.
- Angesichts der Überflutung mit
unterschiedlichsten Informationen durch Medien
ist es für Kinder und Jugendliche schwierig,
eine schlüssige Grundlage für die eigene
Selbstbehauptung beziehungsweise Identität zu
gewinnen.
- Höhere Anforderungen an Professionalität und
Verantwortung entstehen durch den technischen
Fortschritt. (So hielten z.B. Anfang des letzten
Jahrhunderts die Kutschgäule der Postkutsche von
selbst vor dem Wirtshaus zur Post, während der
Pilot eines Airbus heute hohes professionelles
Können und Verantwortung aufbieten muss, um
seinen Flieger sicher wieder auf den Boden zu
bringen).
Der
amerikanische Soziologe James S. Coleman beschreibt in
seinem Werk Die asymmetrische Gesellschaft (1986)
binnenstrukturelle Veränderungen, die die
Erziehungswirksamkeit von Schule betreffen. Diese sind
- Segmentierung der Lernerfahrungen (Lernzusammenhänge
werden zunehmend portioniert und bilden keine
Ganzheit mehr),
- Relativierung schulischen Wissens (schulisches
Wissen hat kein Beinahe-Monopol mehr wie ehedem,
sondern wird ergänzt und ersetzt durch überaus
attraktive außerschulische Bildungs- und
Unterhaltungsangebote aus den unterschiedlichsten
Mediengruppen und Medienvereinigungen.
- Parzellierung der erzieherischen
Zuständigkeiten (durch immer größere
Ausdifferenzierung und Spezialisierung im
Schulbetrieb werden Verantwortlichkeiten
innerhalb schulischer Erziehung auf gesplittet
und zum Teil an Fachleute delegiert, d.h. aus
Fachleuten für Erziehung als Ganzes werden
Fachleute für immer mehr, jedoch immer
isoliertere Teilbereiche der Erziehung, z.B.
Fachlehrer, Schulpsychologen, Fachberater,
Suchtberater),
- Fragmentierung der Autoritäten (zu
Beginn des letzten Jahrhunderts waren Lehrer und
Geistliche neben den Eltern praktisch die
entscheidenden Erziehungsautoritäten. Damit
bestand von Anfang bis Ende der Schulzeit ein
festgefügter, dauerhafter Kanon von Regeln und
Normen. Heute sind es viele Personen und Gruppen
mit meist unterschiedlichen Wertvorstellungen,
die erzieherisch relevante Einflüsse ausüben),
- Versachlichung und Anonymisierung
schulischer Interaktion (trotz längerer
Schulzeit finden sich weniger länger dauernde
Kontakte zwischen Lehrkräften und einzelnen
Schülern im
- historischen Vergleich. Die Interaktionen
zwischen einzelnen Lehrern und einzelnen
Schülern werden im Zuge der institutionellen
Ausdifferenzierung der Schule weniger und
flüchtiger. Dies führt zu erhöhter
Versachlichung und Anonymisierung schulischer
Interaktion.
Wir
fassen zusammen: Die Wichtigkeit schulischer Erziehung
steigt mit der sich beschleunigenden Wissensakumulation,
mit der immer größeren Differenzierung und
Spezialisierung, mit der Steigerung der Zahl der
Handlungs- und Entscheidungsalternativen. Gleichzeitig
verliert Schule gerade durch diese Entwicklungen an
erzieherischen Möglichkeiten. Deshalb war Schule im
historischen Vergleich noch nie so wichtig wie heute,
andererseits erscheinen ihre erzieherischen
Möglichkeiten historisch gesehen relativ gering.
Wirksamkeit von Erziehung
Auf der
anderen Seite wissen wir heute mehr über die Wirksamkeit
schulischer Erziehung. Es hat sich herausgestellt, dass
Erziehung im engeren Sinne durch Wissen und Belehrung
weniger wirksam ist als durch die längerfristige aktive
Teilnahme an einer entsprechenden kommunikativen
Alltagspraxis. Persönliche Erfahrung und handelnder
Umgang, beides an den formalen Zielen schulischer Bildung
orientiert, erweisen sich als zielführender. Folglich ist
das Eigentliche, das Wesentliche (Proprium) schulischer
Erziehung die kommunikative Alltagspraxis, die
Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und
Lehrer in der Schule als eine Handlungseinheit erleben.
Aus
diesen Gründen ist es erforderlich, dass Schülerinnen
und Schüler nicht nur von bestimmten Werten hören und
diese eventuell auch wiedergeben können, sondern dass
sie diese Werte handelnd erleben. Es ist deshalb geboten,
dass sich Schulleitung und Lehrkräfte im Umgang mit
Schülerinnen und Schülern wie auch untereinander an den
formalen Zielen schulischer Erziehung orientieren. Nur
wenn die formalen Bildungsziele operativ im schulischen
Alltag erlebbar sind, dürften sie erziehungswirksam sein,
zumindest erziehungswirksamer als jede andere Methode.
Schule als Modell dafür, wozu sie
erzieht
Wenn
wir nun wissen, dass Schule als Institution erzieht, muss
Schule auch ein Modell dafür sein, wozu sie erzieht.
In
einer Schule, in der Führungspersonal nur einsame
Entschlüsse trifft und das Kollegium heillos zerstritten
ist, wirkt die Propagierung kooperativen Lernens für
Schülerinnen und Schüler unglaubwürdig und wird nur
wenig effektiv sein.
Zahlreiche
Untersuchungen zur moralischen Erziehung von
Schülerinnen und Schülern, aber auch allgemein aus der
Schulforschung zeigten den unübersehbaren Zusammenhang
zwischen kommunikativer schulischer Alltagspraxis und dem
Erwerb von Ziel- und Wertvorstellungen bei Schülern.
Aspekte der Verstärkung der
Erziehungswirksamkeit
Ein
zentraler Aspekt für die Wirksamkeit schulischer
Erziehung ist die Kooperation mit erzieherisch
bedeutsamen Personen und Gruppen. Insbesondere die
Kooperation mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler
ist von außerordentlicher Bedeutung. Dieser Aspekt wird
in der deutschen Staatsschule häufig vernachlässigt.
Dabei wird nicht bedacht, dass Eltern natürliche,
hochpotente und engagiert Verbündete sein können. Denn
nur durch die Kooperation mit den Eltern ist es möglich,
sich gemeinsam auf bestimmte Erziehungsziele und
maßnahmen zu einigen, die dann möglichst bruchlos
zum Erfolg führen können. Dies ist auch ein Geheimnis
des Erfolges alternativer Schulmodelle. Dort werden
Eltern weitgehend mit einbezogen und entwickeln mit der
Schule gemeinsam Zielvorstellungen.
Für
die soziale Erziehung innerhalb der Schule ist die
Einstellung von Regeln hilfreich. Was man tun darf und
was nicht, sollte im sozialen System der Schule für alle
klar sein. Hilfreich ist dabei, diese Regeln gemeinsam
aufzustellen, zu veröffentlichen und unter
Umständen auch gemeinsam Sanktionen festzulegen, die bei
Verstößen in Kraft treten. Ein Fehler wäre es,
Verstöße unter den Teppich zu kehren.
Durch
Rituale, das sind regelmäßig wiederkehrende Handlungen
wie Ehrungen, Verabschiedungen, Begrüßung neuer
Kollegen oder Schüler, feierliche Übergabe von
Zeugnissen, wird dem Leben in der Schule eine gestimmte
vertraute Struktur verliehen, die für alle Mitglieder
der Schule berechenbar und akzeptiert ist.
Identitätsbildende
Maßnahmen wie Schulfeste, Sportfeste,
Theateraufführungen, Ausstellungen möglichst mit
Öffentlichkeitswirksamkeit, können die Verbundenheit
mit der Schule bei Lehrkräften wie bei Schülerinnen und
Schülern verstärken. Eltern- beziehungsweise
Diskussionsabende, in denen erzieherisch wirksame Themen
im Mittelpunkt stehen, erweisen sich als hilfreich.
Voraussetzung ist allerdings eine produktive und
professionelle Elternarbeit (vgl. Rosenbusch 2005).
Wichtig
ist jedoch vor allen Dingen, die Transparenz bei
Entscheidungen, sodass sich die Mitglieder des Systems
Schule informiert und ernstgenommen fühlen; dadurch kann
eine Logis des Vertrauens und der Kooperation entstehen.
Erziehung
und Unterricht bilden eine Einheit. Wir wollen uns voll
auf den Fachunterricht konzentrieren. Aber wir
wissen auch, dass wir nicht nicht erziehen können. Durch
unsere Art zu unterrichten, die Qualität des Umgang mit
Schülerinnen und Schülern bildet eine Modellvorstellung
des Verhaltens. Schülerinnen und Schüler ernst zu
nehmen oder demütigen, eher Konkurrenz betonen oder
Kooperation, ob eine Atmosphäre der Angst erzeugt wird
oder der Zuversicht, ob mit Problemverhalten in
angemessener Weise umgegangen wird oder nicht, sind
erzieherisch hoch relevante Aspekte.
Alle
Lehrkräfte orientieren ihr Verhalten an den formalen
Bildungszielen ohne ihre Individualität aufzugeben und
sozusagen normiert zu handeln. Es ist auch für
Heranwachsende oder Kinder bereichernd, wenn sie
unterschiedliche Charaktere, Methoden und soziale
Verkehrsformen kennen lernen.
Aber
die Spielräume in der täglichen Arbeit müssen sich
stets an den grundlegenden Verhaltensprinzipien für
positive (d.h. unterstützende/helfende)
Erziehungsgrundlagen und an den grundlegenden
Bildungszielen wie dem Prinzip der Mündigkeit, der
gegenseitigen Anerkennung, der Selbsttätigkeit und
Kooperation orientieren.
Beratungskonzept der Grundschule am Wiesengrund
Darüber
hinaus arbeiten wir auch mit außerschulischen
Institutionen zusammen. Stellen sich bei einem Schüler/
Schülerin Schwächen/Defizite heraus, die mit unseren
Möglichkeiten allein nicht zu bessern vermögen, so
raten Wir den Eltern fachspezifische Hilfe(n) heran
zuziehen.
- Zum Wohle des Kindes ist von unserer Seite eine
Verflechtung und reger Austausch im
Dreiecksgespann Eltern Schule
Fachinstitution sehr erwünscht.
So
arbeiten wir zusammen mit
- dem Jugendamt der Gemeinde Bad Zwischenahn
- dem Kinderschutzbund Ammerland
- der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und
Eltern in Westerstede.
Durchgeführte
Maßnahme in den Schuljahren 2007/08/09/10/11/12
Schülerberatung und betreuung:
Aus dem Schulinspektionsbericht Mai
2008
Die
Schule hat ein Beratungskonzept zum Bestandteil ihres
Schulprogrammes gemacht, das Grundsätze, Verfahren und
Zuständigkeiten regelt und schulinterne und
außerschulische Ansprechpartner für besonderen
Beratungsbedarf benennt.
Die
Schule bietet Schülerinnen und Schülern, die Hilfe
brauchen, im besonderen Maße Unterstützung an.
Rücksichtsvoller Umgang, fürsorgliche Gemeinschaft und
feste Beziehungen werden durch das Leitbild der Schule
von allen Beteiligten eingefordert. Die Lehrkräfte
zeigen sich nach Auskunft aller Interviewteilnehmer den
Problemen der Kinder zugewandt. Schülerinnen und
Schüler, die Hilfe benötigen werden unmittelbar und
wirksam unterstützt (Förderkonzept, regionales
Integrationskonzept). Der Schulleiter ist ausgebildeter
Erziehungsberater (Triple P) und bietet regelmäßig
Einzel- und Gruppenschulungen für Eltern an.
Die
Schule sucht zur Bewältigung besonderer Probleme der
Schülerinnen und Schüler Anlass bezogen die
Zusammenarbeit mit Schulpsychologischem Dienst, Kinder-
und Jugendgesundheitsdiensten, Jugendamt und kirchlichen
Institutionen und stimmt sich regelmäßig mit den im
regionalen Integrationskonzept wirkenden
Förderlehrkräften der Astrid-Lindgren-Schule in
Edewecht ab.
Das
Verfahren zum Umgang mit unentschuldigtem Fernbleiben vom
Unterricht ist wirksam durch Konzept geregelt. Die Schule
hatte in den letzten Schuljahren keine unentschuldigten
Fehlzeiten zu verzeichnen.
Die
Schullaufbahnberatung wird von der Schule erlassgemäß
organisiert. Zuständigkeiten, Zeitpunkte und Inhalte
sind festgelegt und werden eingehalten.
Informationsveranstaltungen werden am Ende des dritten
Schuljahres gemeinsam mit Grundschulen und
weiterführenden Schulen organisiert. Das Gymnasium und
die Realschule in Bad Zwischenahn geben den Lehrkräften
der Grundschulen jährlich Rückmeldung über die
Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Die
Beziehungsberechtigten äußerten sich zufrieden über
die Beratungspraxis.
- Im
zurückliegenden Schuljahr wurden zwei
Elternsprechtage durchgeführt, sowie
zusätzliche Beratungen im Bereich der
Schullaufbahnempfehlungen. Die Sprechtage werden
von den Eltern nach wie vor sehr gut besucht.
- Es
fanden zahlreiche Beratungsgespräche im
zurückliegenden Schuljahr statt, zu
Schulleistungsfragen sowie zu Erziehungsproblemen.
- In
wenigen Fällen fanden Beratungsgespräch mit dem
Jugendamt, dem Kinderschutzbund und der
Beratungsstelle für Kinder in Westerstede statt.
- Problemfelder
sind: Eltern, die die deutsche Sprache nicht
ausreichend sprechen, Eltern, die sich
benachteiligt fühlen, aber dies nicht offen
aussprechen, Eltern, die sich nicht trauen, ihre
Bedürfnisse zu äußern.
Erziehungskonzept:
Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikte
Ziele
Umsetzung der Ziele aus den
erziehungswissenschaftlichen Analysen zum
Erziehungskonzept der Schule. Diese Ziele sind in der
Pädagogik subsummiert unter den Aspekten des Erwerbs von
Mündigkeit als der Fähigkeit zu eigen- und
sozialverantwortlichem Handeln (Demokratie), dem Prinzip
der Anerkennung, und zwar der Anerkennung des anderen und
der Anerkennung der eigenen Person, der Selbsttätigkeit
und der Kooperation und Kommunikation als Ziel und
Methode.
Definitionen
Störungsfreier Unterricht ist eine
didaktische Fiktion. Die Minimierung des Auftretens von
Unterrichtsstörungen und Disziplinkonflikten durch eine
geschickte Klassenführung ist jedoch ein wichtiges
Qualitätsmerkmal von Unterricht.
Er ist bedeutungsvoll für
- das Wohlbefinden der Lernenden (Lernklima)
- die Effektivität des Unterrichts und den
Lernerfolg (Erhöhung der echten Lernzeit)
- die Reduzierung der Lehrerbelastung (Burn-out-Prophylaxe)
Definitionen
Unterrichtsstörungen sind
Ereignisse, die den Lehr-Lern-Prozess beeinträchtigen,
unterbrechen oder unmöglich machen, indem sie die
Voraussetzungen, unter denen Lehren und Lernen erst
stattfinden kann, teilweise oder ganz außer Kraft setzen.
Zu den Voraussetzungen zählen äußere und innere das
Lernen ermöglichende Bedingungen wie z.B. physische und
psychische Sicherheit, Ruhe, Aufmerksamkeit,
Konzentration. Die Störungen können von Schülern oder
Lehrern verursacht werden, aber auch von außen
hereingetragen werden. Erscheinungsformen sind z.B.:
laute Zwischenrufe, verbale oder physische Attacken,
Herumlaufen von Schülern, Hektik, Herumbrüllen oder
Sarkasmus von Lehrern, Baustellenlärm (Hausmeisteraktivitäten),
Tiefflieger, plötzlicher Schneefall u.a.m.
Der Begriff
Disziplinkonlikt ist normabhängig: Hier geht
es um die Verletzung meist von Schülerseite
von impliziten oder expliziten Normen und Regeln,
die meist von Lehrerseite für den
reibungslosen Ablauf von Unterricht und Schulalltag
vorausgesetzt werden. Was die Normen und Regeln
inhaltlich besagen, hängt sehr vom jeweiligen Kontext ab,
z.B. von der Kultur, dem Zeitgeist, der Schule, dem
Lehrer, dem Fach, der Altersstufe, der Unterrichtsphase u.a.m.
Disziplinkonflikte entstehen, wenn das Handeln von
Schülern und Lehrern durch unterschiedliche Erwartungen,
Normen- oder Wertvorstellungen geleitet wird oder kurz
gesagt: Wenn sie nach unterschiedlichen Regeln spielen.
Strategien
Grundsatz: ein Gramm Prävention
wiegt mehr als ein Pfund Intervention. Und sozial-integrative
Strategien, die die Menschen stärken, sind besser als
isolierende oder aversive.
1. Unsere Ziele, die eine möglichst
störungsfreie Kommunikation und Koopreration
unterstützen:
Soziale
und sprachliche Fertigkeiten
- Eigene Ansichten, Ideen und Bedürfnisse
angemessen ausdrücken
- Um Unterstützung und Hilfe bitten, falls
erforderlich
- Bitten von Erwachsenen kooperativ begegnen
- Mit anderen Kindern teilen und sich beim Spielen
Abwechseln
- Die Gefühle anderer erkennen
- Erkennen, welche Auswirkungen das eigene
Verhalten auf andere hat
Fertigkeiten
zur Emotionsregulation
- Gefühle so ausdrücken, dass andere nicht
verletzt werden
- Aggressives und impulsives Verhalten
kontrollieren
- Positive Gefühle gegenüber sich selbst und
anderen entwickeln
- Regeln und Grenzen akzeptieren
Fertigkeiten
um selbstständig zu werden
- Lernen, Dinge selbstständig zu tun
- Sich allein beschäftigen, ohne ständig
Aufmerksamkeit von Erwachsenen zu erhalten
- Verantwortung für die eigenen Handlungen
übernehmen
Problemlösefertigkeiten
- Interesse und Neugier an täglichen Dingen zeigen
- Fragen stellen und eigene Ideen entwickeln
- Sich alternative Lösungen überlegen
- Entscheidungen treffen und Probleme lösen
Die Umsetzungen dieser Ziele soll
unterstützt werden durch:
Die Klassenleitung
und die Gruppe stärken
Die Klassenleitung
kann gestärkt werden durch Bildung von
Klassenlehrertandems, Zuweisung von Stunden für
Tandemstunden und außerunterrichtliche Aktivitäten
(Klassenfeste, Klassenfahrten, Betreuung, Beratung,
Hausbesuche etc.), Reduzierung der Anzahl der in einer
Klasse unterrichtenden Lehrkräfte, Unterricht in
Doppelstunden, Klassenlehrerstunden mit gemeinsamem
Frühstück u.a.m.
Einschränkung: es
müssen mehr Lehrerstunden zur Verfügung stehen, damit
dies in der täglichen Praxis umgesetzt werden kann.
Die
Schul- und Klassenidentifikation stärken
Die Identifikation
mit der Schule kann gestärkt werden z.B. durch
Schulfeste, Schulfahrten und andere gemeinsame
Schulveranstaltungen, die Entwicklung einer Schulkultur,
eines Schulleitbildes, eines Schulprogrammes, eines
Mottos usw.
Neue
Kooprerationsformen mit Eltern, Schülerinnen und
Schülern aufbauen
Zu solchen
Kooperationsformen gehört für unsere Schule das Abschließen
von mündlichen und schriftlichen Erziehungsverträgen
nach ausführlichen Gesprächen, zur Nachhaltigkeit
müssen diese verbindlich für Eltern und Schüler/innen
sein und flexibel gehandhabt werden, das Anbieten eines
Elternkurses (Triple P-Kurs), ein Forum zum Austausch von
Problemfeldern im Elterntreff.
Programme
zur Prävention von antisozialem Verhalten zum Aufbau
sozialer Kompetenzen einführen
Dazu gehören bei
uns:
- Streitschlichtung: Wir bilden alle Schüler und
Schülerinnen im dritten Jahrgang zu
Streitschlichter bzw. Streitschlichterinnen aus
unter dem Motto Selbstdisziplin/Selbstkontrolle
anhand einer Portfoliomappe
- Trainingsprogramme für soziale Basiskompetenzen
(Herr Garbin): Sozialtraining nach Klaus W. Vopel
/Interaktionsspiele, sowie den Prinzipien der
Positiven Erziehung nach M. Sanders aus
Australien und Sozialtraining im Sportunterricht.
- Bei länger andauerndem Problemverhalten mit
Schülerinnen und Schülern soll wie folgt
verfahren werden:
Entwurf und Einsatz
von Verhaltensverträgen: (nähere Beschreibung im
Konzept zum Konfliktmanagement)
Bei
länger andauernden Störungen wird die systematische
Verhaltensbeobachtung (Verhaltenstagebücher,
Häufigkeitstabellen, Zeitdauerprotokolle usw.) angewandt.
Die Methode ist aus folgenden Gründen sinnvoll: gibt die
Möglichkeit zu überprüfen, ob der Eindruck von einem
Verhalten der tatsächlichen Realität entspricht;
Rektionen auf das Verhalten des Kindes können beobachtet
werden; hilft festzustellen ob ein bestimmtes Verhalten
sich verbessert,
verschlechtert oder gleich bleibt und gibt die
Verhaltensbeobachtung Auskunft darüber, inwieweit ein
Ziel erreicht wurde.
Selbstbeobachtung (lautes Denken),
Verhaltenstagebücher für Schülerinnen und Schüler:
dient der realistischen Selbsteinschätzung, hilft die
realistische Lage zu dokumentieren etc.
Fallanalysen, Fallbesprechungen: Durch
die gemeinsame Beratung der individuellen Entwicklung
einer Schülerin oder eines Schülers im Bereich soziales
Lernen wird der zukünftige Förderbedarf inhaltlich und
quantitativ festgestellt.
Trainingsraum einrichten
Es handelt sich hier um ein
Programm, das an der Universität Oldenburg eingeführt
wurde und Schülerinnen und Schüler, die Fehlverhalten
zeigen, nach einer Ermahnung in den Trainingsraum
geschickt werden. Dort erwartet sie ein Kollege, der
besonders ausgebildet ist, und bespricht mit dem Schüler/der
Schülerin die Situation. Nach Klärung der Sachlage wird
er/sie wieder in die Klasse zurückgeschickt. Diese
Methode ist an vielen Schulen mit Erfolg eingeführt
worden. (Zurzeit aus personellen und
organisatorischen Gründen nicht realisierbar, aber
denkbar)
Einen
pädagogischen Konsens, ein pädagogisches Konzept, eine
Schulcharta und ein schulweites Disziplinprogamm
entwickeln
Dazu gehört z.B.
Verhaltensregeln für Schülerinnen und Schüler und
Lehrerinnen und Lehrern zu erstellen unter Einbezug der
Schülerinnen und Schüler sowie der Elternvertreter.
Für Transparenz ist ein klarer Sanktionskatalog wichtig,
der Wiedergutmachung vor Strafe stellt.
Besonders
belastete Kollegen oder Kolleginnen beraten,
unterstützen, Hilfsangebote machen
Das kann geschehen z.B.
durch kollegiale Fallberatung und Supervision.
Tritt in Ausnahmefällen bei
Lehrkräften länger andauerndes Problemverhalten auf,
wird wie folgt verfahren:
Checkliste
Schülerverhalten
Mit der folgenden Liste lässt sich
problematisches Schülerverhalten und die Häufigkeit
protokollieren (Strichliste)
Kategorisierung und Häufigkeit von
Störverhalten in Schulklassen:
A) Verbales
Störverhalten
| |
Bemerkungen |
| Schwätzen |
|
| Vorlautes
Verhalten |
|
| Zwischenrufe |
|
| Herabsetzen |
|
| Provozieren |
|
| Sonstiges |
B) Mangelnder
Lerneifer
| Geistige
Abwesenheit |
|
| Desinteresse |
|
| Unaufmerksamkeit |
|
| Nebenbeschäftigungen |
|
| Sonstiges |
|
C) Motorische
Unruhe
| Zappeln |
|
| Kippeln |
|
| Herumlaufen |
|
| Sonstiges |
|
D)
Aggressives Verhalten
| Beleidigen |
|
| Drohen |
|
| Wutausbrüche |
|
| Sachen
wegnehmen |
|
| Sachbeschädigungen |
|
| Angriffe
auf Personen |
|
| Sonstiges |
|
Für Klassen 1 und 2:
Der Beobachtungsbogen ist gegebenenfalls nur im Team
möglich oder in der retrospektiven Betrachtung nach dem
Unterricht.
Checkliste
Lehrerverhalten
Bei langanhaltenden klimatischen
Disharmonien zwischen Klassen und einer Lehrkraft könnte
die folgende Checkliste zum Lehrerverhalten Anwendung
finden und hilfreich sein.
Die Analyse des Lehrerverhaltens
durch die Hospitation eines kritischen Freundes
erfolgen. Der Beobachterkonzentriert sich auf
jeweils eine Problemebene und analysiert ineffektive
Verhaltensweisen des Lehrers bzw. ungünstige
Interaktionsmuster im sozialen System
Klassenraum. Anschließend gibt er ihnen schonend
Rückmeldung (er sollte zuerst Positives über den
Unterricht oder das Verhältnis zur Klasse sagen)
A)
Beziehungs- und Kommunikationsebene (Klima)
| |
Bemerkungen |
| Launigkeit,
negative Ausstrahlung (nonverbale Signale) |
|
| Rauer
Umgangston ohne Herzlichkeit |
|
| Ausflippen,
Anschreien |
|
| Respektlose,
herabsetzende oder verletzende Äußerungen |
|
| Fehlender
Humor bzw. Ironie oder Sarkasmus |
|
| Einlassen
auf Machtkämpfe mit einzelnen Schülern |
|
| Anbetteln
von Schülern |
|
B)
Unterricht
| |
Bemerkungen |
| Geringe
Motivation und Kooperation |
|
| Unklare
Aufgabenstellungen |
|
| Geringe
Zielorientierung, häufiger Leerlauf, stockender
Ablauf |
|
| Geringe
Schüler- bzw. Handlungsorientierung |
|
| Methodische
Monotonie (z.B. halbstündiges zähes Frage-Antwort-Spiel) |
|
| Ausüben
von Notendruck (häufige Hinweise auf zu
erwartende schlechte Noten) |
|
| Über- oder Unterforderung der Schüler |
|
Nichteinbeziehen der ganzen Klasse
(nur mit guten Schülern arbeiten) |
|
A) Verhaltenskontrolle
| |
Bemerkungen |
| Ignorieren
von um sich greifendem Störverhalten |
|
| Häufiges
wirkungsloses Ermahnen und Androhen von
Bestrafung z.T. in folgenlosen Endlosschleifen (Inkonsequenz) |
|
| Hoher
Zeitbedarf für disziplinarische Handlungen |
|
| Strafender
Charakter der Maßnahmen dominiert gegenüber
integrativem (wie über Konflikte reden,
Kompromisse vorschlagen, Ermutigen, Einfühlen) |
|
| Mehrere
Maßnahmen pro Fall |
|
| Sprunghaftes
Anwenden verschiedener Maßnahmen (Inkonsistenz) |
|
| Die
nachfolgende Maßnahme ist weniger strafend als
die vorübergehende (Zurückstecken) |
|
| Konflikte
werden häufig neutral abgebrochen und nicht
weiterbearbeitet |
|
Freiwilliger
Fragebogen für Lehrer/-innen
Es folgt für diesen obigen Fall ein
freiwilliger Fragebogen für Lehrkräfte zur
Selbstanalyse. Die Checkliste für das Lehrerverhalten
sowie der Fragebogen für Lehrer/-innen sind im
Zusammenhang zu betrachten.
Disziplinprobleme
Kreuzen Sie an,
inwieweit folgende Aussagen zutreffen:
| |
Nr |
Aussage |
+2 |
+1 |
0 |
-1 |
-2 |
| |
1 |
Wenn
ich in die Klasse komme, nimmt kaum jemand Notiz
von mir |
|
|
|
|
|
| |
2 |
Es
dauert mehrere Minuten, bevor ich mit dem
Unterricht beginnen kann |
|
|
|
|
|
| |
3 |
Wenn
ich rede habe ich nie die Aufmerksamkeit aller
Schüler/-innen |
|
|
|
|
|
| |
4 |
Wenn
ich rede, werde ich häufig unterbrochen |
|
|
|
|
|
| |
5 |
Die
Schüler/-innen arbeiten nur mit, wenn ich mit
schlechten Noten drohe |
|
|
|
|
|
| |
6 |
Ich
muss die Schüler/-innen ständig ermahnen, damit
sie halbwegs ruhig sind |
|
|
|
|
|
| |
7 |
Es
herrscht trotzdem eine ständige Unruhe in der
Klasse |
|
|
|
|
|
| |
8 |
Disziplinarische
Aktionen beanspruchen einen Großteil meiner
Unterrichtszeit |
|
|
|
|
|
| |
9 |
Die
Sanktionen führen keine langfristige Besserung
der Situation herbei |
|
|
|
|
|
| |
10 |
Einige
wenige Schüler/-innen beanspruchen 80% meiner
Energie |
|
|
|
|
|
| |
11 |
Einige
Schüler/-innen sind so renitent oder aggressiv,
dass sie ständig rausfliegen |
|
|
|
|
|
| |
12 |
Wenn
ich mal kurz den Raum verlasse, wird es sofort
laut in der Klasse |
|
|
|
|
|
| |
13 |
Diese
Probleme habe ich in anderen Klassen nicht |
|
|
|
|
|
| |
14 |
Andere
Kollegen klagen auch über diese Klasse |
|
|
|
|
|
| |
15 |
Die
Verhaltensregeln in dieser Klasse sind allen
präsent |
|
|
|
|
|
| |
16 |
Regeln
und Konsequenzen wurden mit den Schüler/-innen
abgesprochen |
|
|
|
|
|
| |
17 |
Die
Regeln werden konsequent durchgesetzt |
|
|
|
|
|
| |
18 |
Wenn
einer sich falsch verhält, weiß er bei mir ganz
genau, was auf ihn zukommt |
|
|
|
|
|
| |
19 |
Die
Klasse braucht nun mal eine harte
Hand |
|
|
|
|
|
| |
20 |
Es
gibt auch positive Anreize für richtiges
Verhalten |
|
|
|
|
|
| Darin
sehe ich die Ursachen für die Disziplinprobleme: |
| Meine
Änderungsvorschläge: |
Evaluation des Konzeptes
- Austausch auf kollegialer Ebene (Fallgespräche)
- Austausch mit Eltern (und Schülerinnen und
Schüler bei länger andauerndem [größer als 6
Wochen] Problemverhalten)
- Regelmäßige, jährliche Auswertung der
Streitschlichterprotokolle
- Fremdevaluation: Jährliche Erhebung durch Eltern-
und Schülerbefragung
- Fremdevaluation: Befragung
Streitschlichterausbildung
- BUGIS: Auswertung der Lehrerzufriedenheit
Das Konzept wurde in der Sitzung vom
23.09.2010 von den Lehrerinnen und Lehrern zur Übernahme
ins Schulprogramm einstimmig beschlossen.
Konfliktmanagementsystem
zur Gewaltprävention der Grundschule am Wiesengrund
Ziele
Umsetzung der Ziele aus den
erziehungswissenschaftlichen Analysen zum
Erziehungskonzept der Schule. Diese Ziele sind in der
Pädagogik subsummiert unter den Aspekten des Erwerbs von
Mündigkeit als der Fähigkeit zu eigen- und
sozialverantwortlichem Handeln (Demokratie), dem Prinzip
der Anerkennung, und zwar der Anerkennung des anderen und
der Anerkennung der eigenen Person, der Selbsttätigkeit
und der Kooperation und Kommunikation als Ziel und
Methode.
Beschreibund von
schulischem Fehlverhalten
Streitigkeiten, Regelverstöße,
Gewalthandlungen beziehungsweise Straftaten finden im
schulischen Kontext in unterschiedlicher Häufigkeit und
Schwere statt. Dabei unterscheiden wir:

Abb. Konflikt-Pyramide
Der Schulalltag ist in der Regel von
Alltagskonflikten zwischen Schülern geprägt. Viele
dieser Konflikte geraten aufgrund ihrer geringen Schwere
oder kurzen Dauer häufig gar nicht erst in die
Wahrnehmung der Erwachsenen. Wenn doch, bemühen sich
unsere Lehrkräfte häufig erfolgreich um Beruhigung,
Konfliktklärung und bewältigung.
Bei einer Vielzahl von
Grenzüberschreitungen und Regelverstößen gegen die
Schulordnung werden über die spontane Hilfe der
Pausenaufsicht oder der Klassen- und Fachlehrkraft hinaus
initiiert, zum Beispiel Einladungen zu Elterngesprächen,
Mediationsgespräche unter Schülern in einfachen Fällen
ohne Anwendung von körperlicher Gewalt,
Mediationsgespräche mit Lehrkräften und bei Gewalt
immer mit der Schulleitung, Einberufung von
Klassenkonferenzen.
Bei schweren Gewalthandlungen,
Straftaten und Extremereignissen (z.B. Unglücke,
Todesfälle) werden die Ereignisse schnellst möglich der
Schulleitung gemeldet, die umgehend Meldung an Polizei
und bei Kindeswohlgefährdung das zuständige Jugendamt
einschaltet.
Alltagskonflikte und
leichte Regelverstöße in den Pausen
Aus den Protokollen der
Streitschlichtertätigkeiten, die in den letzten 3 Jahren
immer wieder ähnliche Ergebnisse brachten, sind die Konfliktanlässe
wie unten beschrieben.
| Auswertung
der Streitschlichterprotokolle der Schüler
Schuljahr 2009/2010 |
| Insgesamt
befanden sich 37 Protokolle in der Mappe. |
|
| Konfliktursache |
Anzahl
|
|
|
| Meinungsverschiedenheit |
8
|
|
|
| Beleidigung |
9
|
|
|
| Beschädigung
einer Sache |
1
|
|
|
| Freundschaften
auseinander bringen |
0
|
|
|
| Körperlicher
Angriff |
20
|
|
|
| Verletzen
einer Regel |
8
|
|
|
| Wegnehmen
einer Sache |
7
|
|
|
Aus den Protokollen der
Streitschlichter geht hervor, dass Schülerinnen und
Schüler aus allen Klassen sich an die Schlichter wenden.
Dies kann dahin gehend gedeutet werden, dass man
Streitschlichter in allen Klassen vertraut.Wenn wir davon
ausgehen, dass es sich bei dieser Liste um Schlichtungen
im Zeitraum von 180 Schultagen handelt ist zunächst
festzustellen, dass es in unserer Schule nur relativ
wenige Konflikte gibt, was auch den Pausenbeobachtungen
der zurückliegenden Jahre entspricht.
Bestätigt wird dies auch durch die
Schülerumfrage aus dem Jahre 2009.
Bei allen beschriebenen Konflikten
handelt es sich um Alltagskonflikte, die nur von kurzer
Dauer und geringer Schwere sind (Siehe Unfallmeldungen
2009: Anzahl 4).
Präventive
Maßnahmen zur Förderung prosozialer Verhaltensweisen
In Ableitung aus unserem
Schulprogramm und den Leitideen haben wir folgende
Erziehungsziele:
Wir fördern folgende
Erziehungsziele im weiteren Sinne:
- Angenehme
positive Lernatmosphäre
- Einführung,
Pflege und Unterstützung der prosozialen
Verhaltensweisen
- Unterbrechung
von Negativkarrieren
- Etablierung
von Regeln und Grenzen
- Kooperation
mit wichtigen außerschulischen Partnern
Wir fördern folgende Erziehungsziele im engerern
Sinne:
- Sich
in angemessener Weise sprachlich ausdrücken und
durchsetzen können
- Sozial
kompetent handeln können:
- Umgangsformen (Freundlichkeit, Höflichkeit,
Tischmanieren, Rücksichtnahme, Bescheidenheit)
- Soziale Verantwortung übernehmen können (Mitgefühl,
Kameradschaft, Förderung der
Vertrauensfähigkeit, Verpflichtungen einhalten,
Hilfsbereitschaft und Zivilcourage)
- Teamfähigkeit anbahnen und leben können
- Konfliktfähigkeit ausbilden (Wie man
Streitereien friedlich löst)
- Toleranz gegenüber anders Denkenden
- Unabhängigkeit
im Denken, Wollen und Fühlen erreichen, um klare
vernunftsbegründete Entscheidungen treffen zu
können
- Gefühle
erkennen und ausdrücken lernen
- Problemlösefähigkeiten
entwickeln, um aus den Einbahnstraßen der Gewalt
Auswege finden zu können
- Selbstkontrolle
erlernen und einüben
Präventions- und Interventionsmaßnahmen für unsere
Schule:
Präventionsmaßnahmen an usnerer Schule:
- Streitschlichtungen
in den Pausen durch Schülerinnen und Schüler
- Mediationsgespräche
mit den Lehrkräften, bei Gewalt immer auch mit
der Schulleitung
- Gespräche
in der Klasse, Klassenrat
- Klassenregeln
mit den Schülern nach aktuellen Streitanlässen
(z.B. Pausenspiele) entwickeln
- Gespräche
mit Eltern bei häufigen Interventionen von
Streitschlichtern mit denselben Schülern oder
wenn schulexterne Unterstützungssysteme
eingeschaltet werden müssen (Beratungsstelle
für Kinder und Jugendliche in Westerstede,
Schulpsychologen, das zuständige Jugendamt in
Westerstede).
- Konflikte
von Kindern selbst lösen lassen
Interventionsmaßnahmen an unserer Schule:
- Regelmäßige
dokumentierte Verhaltensbeobachtungen in
Unterricht und Pausen nach dem ABC Modell (ABC
antecedents, behaviour, consequences)
- Auswertungen
und Beschreibungen der Verhaltensweisen
- Positive
Erziehungsmaßnahmen:
- Entwicklung positiver Beziehungen zum Kind
- Förderung angemessenen Verhaltens
- Gezielt neue Verhaltensweisen erlernen
- Umgang mit Problemverhalten
- Allgemeine Überlebenstipps
- Sozialtraining
als Einzel- oder Gruppentraining
- Verhaltensverträge
- Beratungsgespräche
mit Eltern, Schülern, betroffenen Lehrern und
Schulleitung
- Unterstützung
der Eltern/Lehrer bei Erziehungsfragen:
- Triple-P-Kurse
- Hinzuziehung von außerschulischen Institutionen
und Organisationen
Maßnahmenkatalog,
differenziert nach Schweregrad
| Schweregrad |
Verantwortlich |
Maßnahmen |
| Einfache
Streitigkeiten und Konflikte |
- Schüler
lösen Konflikte selbst
- Pausenaufsicht
- Streitschlichter
Schüler/innen
- Mediation
Lehrkräfte/Schulleitung
|
- Mediationsgespräche
- Präventive
Unterstützung durch Lob bei positiven
Lösungen, vorbildlichem Verhalten
- Sinnvolle,
interessante Pausenspiele anregen
- Lob
für positive Konfliktlösungen in Einzel-
und Klassengesprächen
|
| Mittelschwere
Konflikte und leichte körperliche Gewalt; klare
Grenzüberschreitungen von Regeln |
- Klassenlehrkraft
- Schulleitung
|
- Gemeinsam
beschlossene Sanktionen durchführen
- Evtl.
Eltern mit einbeziehen
- Evtl.
Ordnungsmaßnahmen
- Trainingsraummethode
in abgewandelter Form
|
| Wiederholte
schwere Konflikte (z.B. Bedrohungen) oder
Gewaltanwendungen |
- Klassenlehrkraft
und Schulleitung in Kooperation mit
außerschulischen Stellen
|
- Täter-Opfer-Gespräche
- Einschalten
des Mobilen Dienstes für Soziale
Emotionale Entwicklung
- Ordnungsmaßnahmen
|
| Schwere
Straftaten |
- Schulleitung
mit außerschulischen Stellen
|
- Polizeiliche
Anzeigen
- Jugendamt
einschalten
- Ggf.
Familiengericht
- Landesschulbehörde
informieren
|
| Schulische
Krisen (Explosion, Verletzung, Tod) |
|
- 110
oder 112 anrufen
- Einschaltung
von Notdiensten
Kontaktaufnahmen zu Eltern
|
Evaluation
Unsere Evaluationsmaßnahmen sind:
- Regelmäßig
wiederkehrende Pausenbeobachtungen durch die
Lehrkräfte
- Jährliche
Fragenbogen an Schülerinnen und Schüler sowie
Eltern (SYSTEM4 Fragebögen)
- In
zweijährigem Abstand Fragebogen zur
Effektivität der Streitschlichtungen an
Schülerinnen und Schüler
- Ständig
stattfindende kollegiale Fallanalysen oder
Gespräche
- Bei Bedarf
Gespräche mit den Mitarbeitern des Mobilen
Dienstes für Sozial Emotionale Entwicklung
Arbeits- und Sozialverhalten
| Qualitätsmerkmale
Sozialverhalten |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Konfliktfähigkeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Verhält sich bei Konflikten vorbildlich und
trägt aktiv zur Lösung bei, kann im Streit
vermitteln |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Verhält sich bei Konflikten ruhig und
sachlich, bemüht sich um eine Lösung |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Verhält sich altersangemessen bei Konflikten,
ist an einer Lösung interessiert |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Verhält sich ungeschickt bei Konflikten, ist
wenig an einer Lösung interessiert |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist nicht an der Lösung von Konflikten
interessiert und stört dabei häufig |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Vereinbaren und
Einhalten von Regeln, Fairness |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hält sich vorbildlich an Regeln und
Vereinbarungen und ist sehr fair zu anderen |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hält sich gut an Regeln und Vereinbarungen
und ist fair zu anderen |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hält sich im Allgemeinen an Regeln und
Vereinbarungen und ist zu anderen überwiegend
fair |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hält sich selten an Regeln und
Vereinbarungen und ist manchmal unfair zu anderen |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hält sich nicht an Regeln und Vereinbarungen
und ist zu anderen häufig unfair |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hilfsbereitschaft und
Achtung anderer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist im Umgang mit anderen stets hilfsbereit
und sehr rücksichtsvoll |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist im Umgang mit anderen meistens
hilfsbereit und rücksichtsvoll |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist im Umgang mit anderen im Allgemeinen
hilfsbereit und rücksichtsvoll |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist im Umgang mit anderen nur manchmal
hilfsbereit und gelegentlich auch rücksichtsvoll |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist im Umgang mit anderen kaum hilfsbereit
und eher rücksichtslos |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Mitgestaltung des
Gemeinschaftslebens |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligt sich aktiv und engagiert am
Gemeinschaftsleben |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligt sich engagiert am
Gemeinschaftsleben |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligt sich im Allgmeinen engagiert am
Gemeinschaftsleben |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Beteiligt sich aktiv und engagiert am
Gemeinschaftsleben |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist nicht am Gemeinschaftsleben
interessiert |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Fachlehrer/innen Ergebnisse |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Konferenzvorschlag |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Abstimmungsergebnis |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Bemerkungen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Qualitätsmerkmale
Arbeitsverhalten |
|
D |
E |
M |
SU |
Rel |
KU |
Spo |
Wk |
Tx |
AG |
| Leistungsbereitschaft und
Mitarbeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt Freude an Lernen und Leistung und
arbeitet sehr gut mit |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt meistens Leistungsbereitschaft und
arbeitet gut mit |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt überwiegend Leistungsbereitschaft und
arbeitet im Allgemeinen mit |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt selten die nötige
Leistungsbereitschaft und arbeitet oft nicht mit |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist nicht leistungsbereit und arbeitet nicht
mit |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ziel- und
Ergebnisorientierung |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet besonders zielstrebig und ist sehr
an Ergebnissen interessiert |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet zielstrebig und ist meistens an
Ergebnissen interessiert |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet überwiegend zielstrebig und ist im
Allgemeinen an Ergebnissen interessiert |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet wenig zielstrebig und ist kaum an
Ergebnissen interessiert |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet nicht zielstrebig und ist nicht an
Ergebnissen interessiert |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Selbstständigkeit |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt Freude an Lernen und Leistung und
arbeitet sehr gut mit |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt meistens Leistungsbereitschaft und
arbeitet gut mit |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt überwiegend Leistungsbereitschaft und
arbeitet im Allgemeinen mit |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zeigt selten die nötige
Leistungsbereitschaft und arbeitet oft nicht mit |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Ist nicht leistungsbereit und arbeitet nicht
mit |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Sorgfalt und Ausdauer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet besonders sorgfältig mit und mit
großer Ausdauer |
a |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet meistens sorgfältig mit und zeigt
viel Ausdauer |
b |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet im Allgemeinen sorgfältig mit und
ausdauernd |
c |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet selten sorgfältig und wenig
ausdauernd |
d |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Arbeitet nachlässig und ohne Ausdauer |
e |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Fachlehrer/innen Ergebnisse |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Konferenzvorschlag |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Abstimmungsergebnis |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Bemerkungen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Dokumentation der
individuellen Lernentwicklung Klassen 1 und 2
|
|
| -
arbeitet aktiv im Unterricht mit |
| -
hört Mitschülern & Lehrkräften im
fachlichen Unterrichtsgespräch zu |
| -
arbeitet ausdauernd |
| -
arbeitet zielstrebig (konzentriert; ohne
Ablenkung) |
| -
erledigt die vorgegebenen Aufgaben in der
vorgesehenen Zeit |
| -
erledigt vorgegebene Aufgaben ohne Hilfe |
| -
arbeitet sauber und sorgfältig |
| -
hält Ordnung am Arbeitsplatz und im Fach |
| -
erledigt die Hausaufgaben regelmäßig und
sorgfältig |
| -
hat die Arbeitsmittel stets vollständig |
| -
kann neue Lerninhalte sicher erfassen, behalten
und anwenden |
| |
| |
|
|
| -
erscheint pünktlich zum Unterricht |
| -
kann vereinbarte Regeln einhalten |
| -
geht rücksichtsvoll mit anderen um |
| -
kann andere Personen um Hilfe bitten bzw. bietet
Hilfe an |
| -
geht verantwortlich mit fremden Eigentum um |
| -
findet einen angemessenen Kontakt zu den
Mitschülern |
| -
findet einen angemessenen Kontakt zu den
Lehrkräften |
| -
führt Aufträge zuverlässig aus |
| -
kann mit Kritik umgehen |
| -
kann mit einem Partner zusammen arbeiten |
| -
findet angemessene Lösungswege zur
Konfliktbewältigung |
| |
| |
A: verdient besondere Anerkennung;
B: entspricht den Erwartungen in vollem Umfang;
C: entspricht den Erwartungen;
D: entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen;
E: entspricht nicht den Erwartungen.
Dokumentation der individuellen
Lernentwicklung Klassen 3 und 4
Jeweils 2 Wochen vor den
Zeugniskonferenzen beraten die Klassen- und
Fachlehrerinnen und Fachlehrer und einigen sich auch
eine gemeinsame Note für das Arbeits- und
Sozialverhalten (siehe Beschluss DB Februar 2010)
Hausaufgaben
Hausaufgaben sind Pflichten der Schüler, die
regelmäßig zu erbringen sind.
Die Schule unterstützt Eltern und Schüler durch
Beratung, wenn Hausaufgaben unregelmäl3ig oder nicht
erledigt werden.
Die Beratung basiert auf drei Ebenen:
a) allgemeine Informationen (siehe Grundsatzreferat);
b) persönliche Gespräche mit dem Ziel Verhaltens- und
Handlungsalternativen zum Fehlverhalten zu entwickeln;
c) Einbeziehung externer Organisationen oder
Institutionen.
- Hausaufgaben gehören zu den Pflichten, die
Kinder in der Schule
übernehmen müssen. Kinder, die zu Hause nicht
mithelfen müssen, haben dieses Pflichtgefühl
oftmals noch nicht entwickelt. Oder Eltern
erwarten zu schnell zu viel von Ihren
Sprösslingen oder Kinder haben Lernschwächen,
die sich erst mit Eintritt in die Schule zeigen.
- Maßnahmen, wenn Kinder keine Hausaufgaben
erledigen:
- Die Schule hat für Eltern einen Text zur
Orientierung für diese Fälle erarbeitet, die
bei Beratungsgesprächen auch ausgehändigt
werden können,
- Die Grundschule hat sich zum Ziel gesetzt die
Hausaufgabenbetreuung für Kinder, die
Unterstützung brauchen, wieder einzuführen.
- Wenn ein Schüler seine Hausaufgaben innerhalb
eines kurzen Zeitabstandes vergisst,
findet mit dem betroffenen Lehrer, den Eltern und
der Schulleitung ein Beratungsgespräch statt.
Dieses hat folgenden Aufbau:
- Ursache benennen;
- Diagnostik erarbeiten: Anstrengungsvermeidung,
Arbeitsvermeidung, Prüfungsangst, Lebenskrise,
Beziehungsstörung, depressive Störung, Ängste?
- Verhaltensvertrag entwickeln
- Regelmäßige zunächst kurzfristige
Beratungstermine um Erfolg verbindlich zu machen;
- Bei Misserfolg externe Berater hinzuziehen.
Methodencurriculum
Kommunikation und Kooperation
(Entwurf muss noch bearbeitet werden)
Unser Förderkonzept
Kindergartenzeit: Sprachstandsanalyse und
Förderung ,Ermittlung des Sprachstandes aller Kinder,
die jeweils im übernächsten Jahr eingeschult werden.
Darauf folgt eine einjährige Förderung des aktiven und
passiven Wortschatzes bis zur Einschulung.
Übergang zur Schule:
In Absprache mit den Kindergärten werden nach Entbindung
der Schweigepflicht durch die Eltern Stärken und
Schwächen der Kinder in der sog. Lernstandsanalyse zu
Beginn des ersten Schuljahres erhoben, um eine
individuelle Förderung der Kinder während der Schulzeit
gewährleisten zu können.
Sozialverhalten:
Wir fördern prosoziales Verhalten der Schüler/innen
durch die Methoden der positiven Erziehung sowie durch
geeignete Programme für diese Altersstufe.
Bei herausforderndem Verhalten beziehen wir je nach Kind
und Problematik außerschulische Organisationen zur
Behebung mit ein.
Regionales Integrationskonzept: (Betreuung
lernschwacher Schüler)
Die Kolleginnen und Kollegen der Astrid-Lindgren-Schule
in Edewecht unterstützen unsere Arbeit durch Diagnostik,
Beratung, Förderung und Unterricht an unserer Schule
für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Begleitende Diagnostik: Erhebung von Lern- und
Verhaltensproblemen
Schüler mit besonderen Begabungen, mit vorübergehenden
Lernstörungen in Teilbereichen des Lernens oder des
Verhaltens werden durch begleitende Diagnostik und
Förderung betreut.
Hausaufgabenbetreuung
Wir verweisen an dieser Stelle auf den Punkt 6: unser
Hausaufgabenkonzept.
Zusätzliche Förderung durch Klassenlehrer/innen:
Wir bieten in den Klassen differenzierten Unterricht an,
um alle Kinder bestmöglich zu fördern.
Zusätzliche Förderung durch Elternbeteiligung:
Eltern sind in vielfältiger Weise willkommen, bei
unserer gemeinsamen Aufgabe zu helfen: als Berater/innen
im Computerraum, als Lesemütter, Mithelfer/innen
bei Projekten usw.
Einbeziehung anderer Institutionen:
Durch die Veranstaltung, Organisation und das Angebot der
Elternmesse haben wir zahlreiche Kontakte zu
außerschulischen Institutionen im Bereich der
Lernförderung, Gesundheitserziehung sowie der sinnvollen
Freizeitgestaltung. Wir können Eltern gezielt beraten,
Kontakte vermitteln und therapeutische Maßnahmen
empfehlen
Unterstützung von Eltern durch das
Erziehungsprogramm Triple P:
Wir unterstützen Eltern in der beglückenden aber auch
schwierigen Aufgabe der Erziehung durch das Erziehungs-
Programm Triple P, damit Kindererziehen wieder Spaß
macht und Eltern erleben, dass sie selbstwirksam viele
Probleme meistern können.
Durchgeführte Maßnahmen im Schuljahr 2007/2008/09/10
Unterstützung der Schüler im Lernprozess:
(aus dem Schulinspektionsbericht Mai2008)
Die Schule ermittelt und dokumentiert die
Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler durch ein
Verfahren zur Eingangsdiagnostik (Bereit für die
Schule), das durch Informationen und Anregungen der
Erzieherinnen des Kindergartens ergänzt wird. Nach der
Einschulung wird die individuelle Lernentwicklung durch
Beobachtung und Diagnoseverfahren (Hamburger Schreibprobe,
DEMAT) ermittelt und dokumentiert. Zur Dokumentation
erprobt die Schule derzeit unterschiedliche Verfahren,
die tabellarische Übersichten über die Lernstände,
Förder- und Sonderfördermaßnahmen und
Zielvereinbarungen (Elterngespräche) vorsehen.
Die Schülerinnen, Schüler und Erziehungsberechtigten
bestätigten, dass sie von den Lehrkräften über die
Lernstände informiert werden. Die Lehrkräfte zeigen
sich auch bereit, telefonisch oder in kurzfristig
anberaumten persönlichen Gesprächen über die
individuelle Lernentwicklung der Schülerinnen und
Schüler zu informieren.
Die Grundschule am Wiesengrund verfügt über ein
besonders differenziertes und wirksames Förderkonzept
basiert auf der Selbstverpflichtung im Leitbild,
Unterschiede als Herausforderung zu empfinden,
Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, zu best
möglichen Leistungen zu motivieren und
Leistungsschwächere möglichst früh und umfassend
individuell zu fördern. Das Förderkonzept ist
Bestandteil des Schulprogrammes, wird regelmäßig
evaluiert, benennt die wesentlichen Förderbereiche und
beschreibt Maßnahmen und Zuständigkeiten (Eingangs-,
begleitende Diagnostik, Sprachförderung, Teilnahme am
regionalen Integrationskonzept, differenzierter
Unterricht, Hausaufgabenbetreuung, Elternschule, pro-soziale
Erziehung). Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem
Ausgleich von Sprachdefiziten der Schülerinnen und
Schüler mit Migrationshintergrund.
Sprachfördermaßnahmen im vorschulischen Bereich, im
Schulkindergarten und in der Grundschule bauen
aufeinander auf. Fachleistungsdefizite werden durch
standardisierte Verfahren (DERET, DEMAT) diagnostiziert.
Motorische Defizite werden im Sportunterricht beobachtet
und durch Sportförderunterricht bearbeitet.
Verhaltensdefiziten wird durch ein pro-soziales
Erziehungskonzept begegnet; in Einzelfällen wird auch
die Streitschlichterausbildung zur Therapie von Schülern
mit Defiziten im sozialen Verhalten eingesetzt.
Fördermaßnahmen werden von den Lehrkräften im Rahmen
der alltäglichen Kommunikation verabredet und mittels
innerer Differenzierung, Einsatz von Doppelbesetzungen,
Einsatz von Förderschullehrkräften,
Elternunterstützung (Leseeltern), zusätzlicher
Förderstunden und Hausaufgabenbetreuung durchgeführt.
Ein differenziertes Dokumentationsinstrument befindet
sich in Entwicklung.
Die Schule hat sich durch ihr Förderkonzept im
besonderen Maße auf das Erkennen und die Förderung
besonderer Begabungen ausgerichtet. Die Lehrkräfte der
Schule haben eine Ausbildung zum Begabtenpädagogen (Karg-Stiftung,
Frankfurt am Main)und eine Fortbildung im Bereich
Mathematik und besondere Begabungen absolviert. Die
Schule arbeitet mit den Grundschulen Ofen, Edewecht und
Friedrichsfehn und dem Gymnasium Bad Zwischenahn im
Hochbegabtenverbund zusammen. Schülerinnen und Schüler
mit besonderen Begabungen werden durch Beobachtungen und
Diagnoseverfahren ermittelt. Ein Afrika Projekt (Entwicklung
einer Präsentation), die Mitwirkung im Projekt
Känguru der Mathematik , die Teilnahme an
der Mathematikolympiade und besondere Lernorganisation
nach der Methode Forschendes Lernen (vgl.
Brunner, Esther, 2001, Forschendes Lernen. Eine
begabungsfördernde Unterrichtskonzeption) stehen den
Schülerinnen und Schülern mit besonderen Begabungen
derzeit als Angebote zur Verfügung.
Die Schule organisiert Angebote zur Förderung der
Konzentrations- und Lernfähigkeit ihrer Schülerinnen
und Schüler durch Bewegungsorientierung (Lauferziehung,
Teilnahme an Lauf- und Sportveranstaltungen, alternative
Bundesjugendspiele, Sportabzeichen Tag,
Sportförderunterricht, Schulhof- und Pausengestaltung
mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsangeboten),
Angebote zum Stressabbau(Yoga-Arbeitsgemeinschaft), die
Teilnahme am Projekt Klasse 2000 und die
Förderung eines gemeinsamen Schulfrühstücks.
Bei 47 Kindern wurde in diesem Jahr die
Sprachstandanalyse durchgeführt. 9 Kinder wurden im
Rahmen der Sprachfördermaßnahmen betreut. Die
Durchführung der Sprachfördermaßnahmen in unserer
Schule hat sich bewährt. Problemfeld ist nach wie vor,
dass einige Eltern die regelmäßige Teilnahme an diesem
Angebot für ihre Kinder nicht wahrnehmen.
Die Lernstandsanalyse Bereit für die
Schule wurde für die Erstklässler im neuen
Schuljahr durchgeführt. Die Erfahrungen zeigen, dass die
Vorhersage für Probleme im Bereich des Erstunterrichts
Rechnen und der phonologischen Bewusstheit im Bereich des
Lesen- und Schreibenlernens in den meisten Fällen zutraf.
Problemfelder sind eine weitere differenziertere Aussage
die Fächer Rechnen, Lesen und Schreiben. Der
Einführungstest gibt keine Aussage über das zu
erwartende Sozialverhalten der Kinder in Hinsicht auf
Gruppenfähigkeit und dem Befolgen wichtiger Anweisungen
durch die Lehrkräfte. Es gibt zunehmend Probleme mit
Kindern, die nicht bereit sind, ihre eigenen Bedürfnisse
zurückzunehmen, bis sie an der Reihe sind, die nicht mit
anderen teilen mögen, die sich in die Lage anderer
hineinversetzen können und es gibt zunehmend Kinder, die
sich mit Wutanfällen durchzusetzen versuchen. In
Zusammenarbeit mit dem Kindergarten gilt es hier bessere
Übergänge und Einschätzungen zu erarbeiten.
Im zurückliegenden Schuljahr haben sich viele
Eltern an den Zusatzveranstaltungen beteiligt. 5
Lesepaten bereicherten unser Schulleben durch
ehrenamtlichen Einsatz. Insgesamt standen 70 Eltern von
den 200 an unserer Schule mit tatkräftiger Hilfe zur
Verfügung.
Informationskonzept
Aktuelle Rundschreiben an die Eltern:
In den inzwischen monatlich erscheinenden Rundschreiben
werden den Eltern und Schülern wichtige Termine,
Veränderungen und Vorhaben mitgeteilt
Die Rundschreiben werden von Lehrkräften und
Eltern gemeinsam entworfen und gestaltet.
Es gab 8 Elternmitteilungen als Rundschreiben. Die
Eltern und Schülerinnen und Schüler waren sporadisch an
der Erstellung der Rundschreiben beteiligt.
Die Homepage wurde übers Jahr mit zahlreichen
Fotos versehen auf aktuellem Stand gehalten. Die Arbeit
wurde auch von der Schulinspektion als sehr
engagiert und herausragend eingeschätzt.
Vertretungskonzept der Grundschule am
Wiesengrund
Vorbemerkungen
Als verlässliche Grundschule bietet die Grundschule am
Wiesengrund eine Unterrichts- und Betreuungszeit von 5
Zeitstunden pro Unterrichtstag (7:45 Uhr bis 12:45 Uhr).
Es ist sicherzustellen, dass es innerhalb dieses
Zeitraums keinen Betreuungsausfall gibt. Für den Fall
der Abwesenheit von Lehrkräften wird deren Vertretung
durch das notwendige Vertretungskonzept geregelt.
Vertretungsgründe
Gründe für die Abwesenheit von Lehrkräften können
sein:
plötzliche und kurzfristige Erkrankungen
längerfristige Krankheit
schulische bzw. unterrichtsbedingte Abwesenheit (z.B.
Klassenausflug, Klassenfahrt und Klassenprojekte)
Fortbildungen
Beurlaubung oder Unterrichtsbefreiung aus persönlichen
Gründen
Maßnahmen zur Vermeidung von Unterrichtsausfall
Um Vertretungsausfälle verlässlich zu verhindern gibt
es u.a. eine fünfprozentige Vertretungsreserve. Für den
kurzfristigen Ausfall einer Lehrkraft von bis zu
sechs Wochen beschäftigt die Schule sogenannte
Vertretungskräfte. Die Vertretungskräfte arbeiten als
Teilzeitbeschäftigte und stehen auf Abruf zur Verfügung.
Für den Vertretungsfall sind folgende Maßnahmen
vorgesehen:
Zusammenlegung oder Aufteilung einer Klasse
Auflösung von Doppelbesetzungen (zwei
Lehrkräfte unterrichten parallel eine Lerngruppe)
Beaufsichtigung der Schulklasse durch eine/n
pädagogischen Mitarbeiter/in (Betreuungskraft)
Vertretungsunterricht durch Mehrarbeit von
teilzeitbeschäftigten Lehrkräften
Vertretung durch Lehrkräfte aus der Vertretungsreserve
bei vorhersehbar längerfristigen Vertretungssituationen:
o Einsatz von Feuerwehr-Lehrkräften
o Abordnung von Lehrkräften anderer Schulen mit
Zustimmung der Lehrkräfte
Qualifikation der Vertretungskräfte
Wichtige Voraussetzungen für die Auswahl von
Vertretungskräften sind:
die pädagogische Eignung und Ausbildung
die Fähigkeit und Bereitschaft zur Kooperation mit der
Schulleitung, dem Kollegium und den Eltern
das Interesse an der Arbeit mit den Kindern
eine positive Grundeinstellung
zeitliche Flexibilität
Die Eignungskriterien der Betreuungskräfte orientieren
sich an denen der Vertretungskräfte. Eine pädagogische
Ausbildung wird nicht zwingend vorausgesetzt. In diesem
Fall sind Erfahrungen in der ehrenamtlichen Kinder- und
Jugendarbeit wünschenswert.
Informationsablauf
Im Krankheitsfall melden sich die betroffene Lehrkräfte/Mitarbeiter
frühestmöglich bei der Schulleitung (Konrektorin). Die
Vertretungslehrkräfte bzw. Betreuungskräfte werden von
der Schulleitung benachrichtigt und eingeteilt.
Im Falle einer Fortbildung oder eines Sonderurlaubs
erfolgt die Information mit dem Antrag bzw. der Anmeldung.
Klassenausflüge, Projekte etc. müssen frühzeitig (spätestens
eine Woche vor der Durchführung) gemeldet werden.
Sicherung der Unterrichtskontinuität
Eine wichtige Voraussetzung, um im Vertretungsfall eine
kontinuierliche und sinnvolle Fortführung der
pädagogischen Arbeit zu gewährleisten, ist die
verantwortungsvolle Kooperation aller Kolleginnen und
Kollegen.
Je nach Vertretungssituation wird die
Unterrichtskontinuität daher durch unterschiedliche
Maßnahmen gesichert. Ist die Vertretungssituation
vorhersehbar (z.B. Klassenfahrt, Fortbildung) stellen die
zu vertretenden Lehrkräfte Aufgaben für ihre Schüler
bereit, sodass die Unterrichtsinhalte in der Regel
problemlos fortgesetzt werden können.
Im Fall der plötzlichen Erkrankung einer Lehrkraft
trifft diese wenn möglich mit der
Vertretungslehrkraft Absprachen über Inhalte und
Arbeitsweisen für den Vertretungsunterricht. Dies kann
auch schriftlich oder telefonisch erfolgen. Sollte die
Möglichkeit eines Austausches nicht gegeben sein, so
unterstützt der jeweilige Parallelklassenlehrer die
Vertretungskraft bei der Beschaffung von
Arbeitsmaterialien. Die Vertretungskraft orientiert sich
darüber hinaus an schulinternen Stoffplänen sowie am
Klassenbuch. Für den Notfall befindet sich im
Lehrerzimmer ein Ordner mit Kopiervorlagen für die
verschiedenen Klassenstufen und zu verschiedenen Themen.
Zudem wird die Qualifikation der Vertretungskräfte durch
regelmäßige Fortbildungen gewährleistet.
Bad Zwischenahn , den Jan 2013
Qualifizierungskonzept
Folgende Grundsätze sind die Eckdaten für die
Qualifizierung aller Mitarbeiter/innen und Lehrkräfte an
unserer Schule:
Vier wesentliche Stichworte zum Soll-Konzept:
Auf Jede und Jeden kommt es an!
Gemeinsames Erarbeiten von Zielen;
Schüler/Elternorientierung;
Zukunftsorientierter Einsatz neuer Techniken
Jede(r) Mitarbeiter/in, erhält ein eigenes
Qualifizierungskonto anhand dessen Fortbildungsstands,
die Fortbildungsplanung und der Fortbildungserfolg
dokumentiert werden kann.
Der Qualifizierungsbedarf wird im Rahmen eines
Zielvereinbarungsgespräches zwischen Lehrkraft und
Schulleitung ermittelt.
Der Bedarf wird nach Schlüsselkompetenzen
unterschieden. Es soll Fachwissen geschult werden,
sondern bewusst auch Methodenkompetenz,
Personalentwicklungskompetenz sowie Sozialkompetenz.
Wesentlich sind auch Kenntnisse und Fähigkeiten im PC-Bereich.
Der Markt an Qualifizierungsangeboten soll
beobachtet und qualitativ hochwertige Angebote ausgesucht
werden.
Es wird eine jährliche Qualifizierungsstatistik
angefertigt.
Wichtig ist die Zufriedenheit der
Fortbildungsbesuche (Feedback-Formulare).
Der Personalrat soll nach Bedarf zu den
Entscheidungen hinzugezogen werden.
Durchgeführt Maßnahmen im Schuljahr 2007/2008/2009/2010
Die Qualifizierungsskonten für jede Lehrkraft
wurde geführt.
Mit jeder Lehrkraft wurde ein Mitarbeitergespräch
geführt und Qualifizierungsbedarfe ermittelt.
Unterrichtsbesuche durch den Schulleiter wurden im
laufenden Schuljahr durch die kollegiale Hospitation
alternativ ersetzt.
Sicherheits- und Gesundheitskonzept
Die erste Leitfrage lautet: Was macht den Menschen krank
und wie kann man es vermeiden zu erkranken? Daraus
ergeben sich folgende Grundprinzipien:
Bewahrung von Leben und Gesundheit;
Abwehr schulbedingter Unfall- und
Gesundheitsgefahren;
Schutz vor schulbedingten Verletzungen und
Erkrankungen;
Eintrittswahrscheinlichkeit von Unfällen oder
Erkrankungen senken und Schadensausmal3 begrenzen;
Präventiv arbeiten und planen statt nur reaktiv.
Die zweite Leitfrage heißt: Was hält den Menschen
gesund und wie können diese Ressourcen gestärkt werden?
Die sich daraus ergebende Gesundheitsförderung beruht
auf
dem Prozess zur Erlangung körperlichen, geistigen
und sozialen Wohlbefindens;
dazu ist ein hohes Mal3 an Selbstbestimmung über die
eigene
Gesundheit nötig;
der Befähigung zur Stärkung der eigenen Gesundheit Zur
Umsetzung dieser Leitfragen verpflichtet sich die Schule
zu folgenden Mal3nahmen:
Die Mobilitätserziehung ist Bestandteil des
Stundenplanes und beinhaltet zum Beispiel für
Erstklässler Fragen und Antworten zum sicheren Schulweg
und für ältere Schüler die Fahrradprüfung. Im Rahmen
dieser Verkehrserziehung und
Aufklärung vermitteln wir Schüler/innen
Qualifikationen zu sicherheitsbewusstem Verhalten im
Stral3enverkehr, erstellen Schulwegpläne in
Zusammenarbeit mit der Polizei, beaufsichtigen Schüler
an der Schulbushaltestelle.
Alle Mitarbeiter der Schule nehmen in einem 2 bis
3jährigen Rhythmus an Auffrischungen zu Erste-Hilfe-Mal3nahmen
teil.
Mindestens 2-mal im Jahr finden
Brandschutzübungen in der Schule statt.
Schüler/innen werden jährlich über folgende
Gefahren belehrt: Gefahren bei Benutzung der Schulbusse
und das Verhalten an den Bushaltestellen, die
Schulordnung, über das Verbot des Mitbringens von
Fahrtenmessern und Waffen, das Verhalten bei
Munitionsfunden oder von Gift- und Schadstoffen, den
Missbrauch von Feuerwerkskörpern, die Gefahren bei Eis-
und Schneesport, über Gefahren bei Brandstiftungen durch
Kinder, den Umwelt- und Tierschutz, die Verhütung von
Wald- und Moorbränden, die Verhütung von Badeunfällen.
Wir kontrollieren alle schulfremden Personen, die
sich im Gebäude aufhalten und sprechen alle Erwachsenen
an.
Die Schule erarbeitet in Zusammenarbeit mit der
Polizei einen Plan zur Sicherheit bei Amoklage aus, dazu
sollen dann jährlich zwei Schulräumungsübungen
stattfinden.
Schliel3lich gehören zur Umsetzung auch die
menschengerechte Arbeitsgestaltung wie sichere und
gesundheitsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes für
Schüler/innen und Personal der
Schule, die Arbeitsorganisation, die sozialen Beziehungen
am Arbeitsplatz, Fördermaßnahmen von Gesundheit,
Vermeidung von Gesundheitsbeeinträchtigungen, Beachtung
der individuellen physischen und psychischen
Leistungsvoraussetzungen, Förderung der Persönlichkeit
und Zufriedenheit aller Personen in der Schule.
Verantwortung der Eltern: Rückhaltesysteme im KFZ
nutzen, verkehrssichere Fahrräder, Einhalten der
Geschwindigkeitsbeschränkungen, einhalten der Park- und
Halteverbote (Vorbildfunktion!).
Schicken Sie Ihr Kind vor Unterrichtsbeginn so
rechtzeitig los, dass es sich in Ruhe umziehen und seinen
Platz im Klassenzimmer einnehmen kann.
Es wird als selbstverständlich vorausgesetzt,
dass ein krankes Kind zu Hause betreut wird.
Zahnprophylaxe durch Gesundheitsamt.
Unterrichtseinheiten zum gesunden Frühstück.
Durchgeführte Maßnahmen im Schuljahr 2007/2008/2009/2010/2011
Im zurückliegenden Schuljahr wurde im Rahmen der
Mobilitätserziehung ein sicherer Schulweg zur
Grundschule in Zusammenarbeit mit der Polizei erarbeitet
und unter www.schulwegplaner.de veröffentlicht, damit
den Eltern zugänglich gemacht. Außerdem wurden wieder
in Zusammenarbeit mit der Polizei und den Eltern die
Fahrradprüfungen abgenommen.
Auffrischungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen sind erst
im Schuljahr 2012/2013 notwendig.
Es fanden insgesamt 4 Brandschutzübungen in der
Schule statt, eine war angekündigt, 3 waren
unangekündigt. Beanstandungen gab es keine.
Belehrungen zu besonderen Gefahren fanden im
Rahmen des Klassenunterrichts statt.
Präventive Maßnahmen zu einer evtl. Amoklage
wurden an der Schule durch die Kriminalpolizei ergriffen.
Einzelheiten werden nicht veröffentlicht. Ein Gespräch
zum Thema fand mit dem Polizeipräsidenten statt.
Es wurden Maßnahmen aus den Befragungsergebnissen
Bugis zur psychosozialen Situation an der Schule
ergriffen. Dazu gehören Unterstützung der Kollegen im
Umgang mit schwierigen Schülern, gemeinsame
Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität,
Anfänge zur Teamentwicklung (jeder 2. Montag wird zu
klasseninternen Absprachen genutzt), Gespräche über
Burn-out und Belastungen haben in den
Dienstgesprächen stattgefunden und die Gespräche zu
einem einheitlichen Konzept Unterrichtsstörungen und
Disziplinkonflikte.
Problemfelder: Absprachen zu einheitlichen
Erziehungsstrategien bei immer wiederkehrenden
belastenden Verhaltensweisen von Schülern.
Stressmildernden Umgang in schwierigen Situationen,
Teamentwicklung, ökonomischer Umgang mit
Arbeitsbelastungen.
Konzept zur Einrichtung einer
Offenen Ganztagsschule an der Grundschule am
Wiesengrund
in Bad Zwischenahn
zur Vorlage bei der Gemeinde Bad Zwischenahn,
zur Vorlage beim Schulausschuss, 21.04.08, 17.00 Uhr
Ziele:
Die Offene Ganztagsschule entwickelt ein neues
Verständnis von Schule.
Die Offene Ganztagsschule
- bietet für alle Beteiligten und Betroffenen an
drei Tagen der Woche (Montag, Dienstag und
Mittwoch) einen verlässlichen Rahmen von 8.00
Uhr bis 15.30 Uhr [durch die Mensa-Öffnungszeiten
sind uns die Tage vorgegeben];
- ermöglicht mehr Zeit und Gelegenheit für
Bildung und Erziehung, individuelle Förderung,
Spiel- und Freizeitgestaltung;
- fördert die Zusammenarbeit mit Vereinen,
Jugendhilfe usw. in der Gemeinde;
- trägt zu einer Veränderung der Lehr- und
Lernkultur bei.
Seit Beginn des Schuljahres 2007/2008 besteht an
der Grundschule am Wiesengrund eine
Betreuungsmaßnahme in Zusammenarbeit mit dem
Kindergarten Mozartstraße bzw. dem Deutschen
Roten Kreuz. Aufgrund der monatlichen Beiträge
für Eltern kann diese Maßnahme nicht von allen
Eltern genutzt werden, die eine
Ganztags¬betreuung wünschen oder nötig
bräuchten.
Um die oben genannten Ziele besser verwirklichen
zu können, strebt die Grundschule am Wiesengrund
die Umgestaltung in eine Offene Ganztagsschule an.
Betreuungszeiten im Ganztagsangebot:
Die Betreuungszeiten sind an den Wochentagen Montag,
Dienstag und Mittwoch unter Einschluss der allgemeinen
Unterrichtszeiten in der Regel von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr.
Donnerstags und freitags endet der Unterricht für die
ersten und zweiten Klassen um 12.15 Uhr. [Für die
dritten und vierten Klassen endet der Unterricht am
Donnerstag um 13.25 Uhr und am Freitag um 12.35 Uhr. (zunächst
nicht relevant)] An Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und
in den Ferien ist kein Betreuungsangebot vorgesehen.
Gruppen:
Mit Beschluss des Schulvorstandes vom 16. Januar 2008 und
mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 soll das
Betreuungsangebot zunächst für Kinder der Jahrgänge
eins und zwei gelten. In den darauf folgenden Schuljahren
soll jeweils eine Jahrgangs Stufe hinzukommen. 2010/2011
werden dann die Kinder der Klassen eins bis drei und im
Schuljahr 2011/2012 alle vier Jahrgänge ein
Betreuungsangebot im Rahmen der Offenen Ganztagsschule
haben.
Räumlichkeiten:
Für die Kinder der Übermittagsbetreuung (12.15 Uhr bis
13.45 Uhr) stehen drei Räume im Neben- und Hauptgebäude
der Schule zur Verfügung. Es gibt einen direkten Zugang
zum Schulhof.
Diese Räume sollen den Kindern Möglichkeiten zum
Ausruhen, Spielen, Basteln etc. geben. Das Team der
Übermittagsbetreuung sollte aus Mitarbeitern/innen des
Ganztagsbetriebs bestehen.
Bei voller Funktionsfähigkeit der Ganztagsschule würden
alle Räume des Nebengebäudes für die
Übermittagsbetreuung gebraucht. Bei einer
Klassenkapazität von mehr als 10 Klassen (zwei
Jahrgänge dreizügig, zwei Jahrgänge zweizügig),
reichte die räumliche Kapazität der Schule dann nicht
mehr aus, es müsste angebaut werden bzw. eine
Aufnahmebeschränkung ausgesprochen werden.
Aus dem Niedersächsisches Schulgesetz § 59a;
Aufnahmebeschränkungen: Die Aufnahme in
Ganztagsschulen (...) kann beschränkt werden, soweit die
Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule
überschreitet. Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die
Zahl der verfügbaren Plätze, so werden die Plätze
durch Los vergeben.
Zunächst werden in vollem Umfang die Schüler/innen des
Einzugsgebietes berücksichtigt. Erst die darüber hinaus
verfügbaren Plätze unterliegen dem Losverfahren. Diese
Aufnahmebeschränkungen sind notwendig, um die
wohnortnahe Verfügbarkeit der Grundschulen in Bad
Zwischenahn zu erhalten.
Mittagessen in der Mensa
(12.35 Uhr bis 13.45 Uhr):
Das Mittagessen sollte in der Zeit von 12.45 Uhr bis 13.15
Uhr (nach Absprache mit dem Schulleiter der Hauptschule)
eingenommen werden. Da es im Neubau der Hauptschule in
fußläufiger Nähe eine neueingerichtete Mensa gibt,
könnte - mit Zustimmung der betroffenen Beteiligten -
das Essen dort eingenommen werden.
Hausaufgabenbetreuung
(13.45 Uhr bis 14.30 Uhr bzw. 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr):
Die im Ganztagsbetrieb angemeldeten Kinder sollen in
Gruppen bei der Anfertigung ihrer Hausaufgaben betreut
werden. Maximale Gruppengröße ist ohne externe Hilfe (Eltern)
auf 15 Kinder beschränkt.
Nachmittagsangebote
(13.45 Uhr bis 14.30 Uhr bzw. 14.45 Uhr bis 15.30 Uhr):
Die Kinder sollen ihre Zeit weitgehend selbständig und
für sie sinnvoll nach eigenen Interessen und
Bedürfnissen orientiert an den Angeboten strukturieren.
Da Kinder immer weniger Möglichkeiten haben, sich
fußläufig mit Gleichaltrigen zu treffen und
eigenverantwortlich untereinander handeln können, bietet
die Übermittagsbetreuung der Grundschule am Wiesengrund
einen gruppenübergreifenden Arbeitsansatz.
Darüber hinaus wird den Kindern die Freiheit eingeräumt,
ihre eigenen Spielideen zu verwirklichen. Material und
Anregungen werden gemeinsam entwickelt. Die geförderte
Eigenaktivität der Kinder soll einen Beitrag leisten zur
Erziehung zur Selbständigkeit und
Eigenverantwortlichkeit. Auch ihre Konflikte sollen die
Kinder möglichst selbständig und friedlich lösen
lernen. Sie werden dabei von den Erwachsenen (Streitschlichterprogramm/Sozialtraining)
unterstützt und angeleitet. Dabei lernen sie die Regeln
und Gesetze, die für ihr eigenes Leben und das der
demokratischen Gemeinschaft handlungsleitend sind.
Inhalte der Angebote:
- Spielgruppen (Gesellschaftsspiele, Kartenspiele,
Rollenspiele);
- Ästhetische Erziehung (Basteln, Werken, Zeichnen,
Gestalten mit Materialien, Theater);
- Sport- und Bewegungsangebote (Tischtennis,
Fußball, Turnen, Sportförderunterricht etc.);
- Gesundheitserziehung (Bewegung, Ernährung,
Hygiene);
- Medienerziehung (Arbeiten am PC etc.);
- Musizieren (Zusammenarbeit mit der hiesigen
Musikschule);
- Förderangebote für besonders begabte Kinder der
Schule.
- In Zusammenarbeit mit dem hiesigen
Naturschutzverein könnte der Wiesengrund zu
einem fußläufigen attraktiven
Aktionsraumqualitätsspielplatz umgeformt werden.
- Fördermaßnahmen: Inhaltlich sollen die
Fördermaßnahmen für Kinder mit Schwierigkeiten
im schriftlichen und sprachlichen Umgang mit der
deutschen Sprache ausgebaut werden (DaZ: Deutsch
als Zweitsprache) und der musische Bereich
stärker in die Angebote einbezogen werden.
Unterrichtszeiten:
| Zeiten: |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
07.45 Uhr bis
08.00 Uhr
Einlass der Kinder |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
08.00 Uhr
bis 08.45 Uhr
erste Stunde |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
08.45 Uhr
bis 08.50 Uhr
kleine Wechselpause |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
08.50 Uhr
bis 09.35 Uhr
zweite Stunde |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
09.35 Uhr
bis 09.45 Uhr
Frühstück in Klassen |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
09.45 Uhr
bis 10.00 Uhr
erste große Pause |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
10.00 Uhr
bis 10.45 Uhr
dritte Stunde |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
10.45 Uhr
bis 10.50 Uhr
kleine Wechselpause |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
10.50 Uhr
bis 11.35 Uhr
vierte Stunde |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
11.35 Uhr
bis 11.50 Uhr
zweite große Pause |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
Klasse
1 - 4 |
11.50 Uhr
bis 12.15 Uhr
kleine Stunde |
Klasse
1 2
(Schulschluss) |
Klasse
1 2
(Schulschluss) |
Klasse
1 2
(Schulschluss) |
Klasse
1 2
Schulschluss |
Klasse
1 2
Schulschluss |
11.50 Uhr
bis 12.35 Uhr
fünfte Stunde |
Klasse
3 4
Schulschluss |
Klasse
3 4
Schulschluss |
Klasse
3 4
Schulschluss |
Klasse
3 - 4 |
Klasse
3 4
Schulschluss |
12.15 Uhr
bis 13.45 Uhr
Mittagspause mit MensaBesuch für
Ganztagsschüler/innen |
Klasse
1 2
(später 3, 4) |
Klasse
1 2
(später 3, 4) |
Klasse
1- 2
(später 3, 4) |
|
|
12.35 Uhr
bis 12.40 Uhr
kleine Wechselpause |
|
|
|
Klasse
3 - 4 |
|
12.40 Uhr
bis 13.25 Uhr
donnerstags AG Klassen 3 u. 4 |
|
|
|
Klasse
3 4
Schulschluss |
|
13.45 Uhr
bis 14.30 Uhr
Nachmittagsangebot bzw. HA-Betreuung |
Block
1 |
Block
1 |
Block
1 |
|
|
14.30 Uhr
bis 14.45 Uhr
Spielpause |
|
|
|
|
|
| 14.45 Uhr
bis 15.30 Uhr Nachmittagsangebot bzw. HA-Betreuung |
Block
2
Schulschluss |
Block
2
Schulschluss |
Block
2
Schulschluss |
|
|
Stand: 2013
Methodische bzw.
unterrichtsorganisatorische Schwerpunktsetzungen
Diese waren für das Schuljahr 2010/2011 u.a. die
Erarbeitung des schuleigenen Curriculums Deutsch,
Mathematik, Werken, Ev. Religion und Kunst.
Projektdurchführung: Zirkus.
Pädagogische Leitlinien und deren Umsetzung /
Schulprogramm
Sind im Schulprogramm sowie im Leitbild der Schule
bereits ausführlich beschrieben.
Fachbereiche
Die Schulleiterrunde des Kooperationsverbundes
Zwischenahner Schulen hat ein Gesamtkonzept zu den
Regionalen Fachkonferenzen erarbeitet und dieses mit den
weiterführenden Schulen besprochen.
Die Grundschulen der Gemeinde Bad Zwischenahn haben sich
zu regionalen Konferenzen zum Ziele der gemeinsamen
Absprachen über Fächerinhalte und Fächerorganisationen
in den Fächern: Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und
Englisch mehrmals getroffen und beraten.
Außerunterrichtliche Veranstaltungen
Integration themenorientierter
Projekte
Zirkus, SU in der Bäckerei, Park der Gärten (Klasse 1,2),
Projekt saubere Toiletten an unserer Schule,
Energiesparprojekt Naturstrom, Inklusion:
Vorbereitung Projekt Hören.
Kernzeitbetreuung
Die Schule öffnet um 7.45 Uhr. Der Unterricht endet für
Schülerinnen und Schüler normalerweise um 12:35Uhr,
donnerstags um 13:25Uhr. In diesem Schuljahr besteht für
die Kinder der ersten und zweiten Klassen ein
Ganztagsangebot. Dort endet der Unterricht um 15:30Uhr.
Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten
Klassen können an der Hausaufgabenbetreuung täglich bis
aus donnerstags bis 13:00Uhr teilnehmen.
Zusätzliche Lernangebote und Fördermaßnahmen
Außer den bereits beschriebenen gibt es momentan keine
weiteren Angebote.
Förderung nicht deutschsprachiger Schülerinnen und
Schüler
Das Ganztagsangebot, das auch viele Schülerinnen und
Schüler nicht deutscher Herkunft wahrnehmen, dient der
Integration in besonderem Maße. Es finden zusätzliche
Begegnungen in der Mittagspause und den Aktionen am
Nachmittag statt.
Ein neues Konzept zur Sprachförderung liegt ebenfalls
vor (siehe QMH Teil 5), in dem durch additive Maßnahmen
im Sprachbereich und gezielter Förderung von Anfang an,
die Integration erleichtert werden sollen.
Extern
Mathe-Nacht: eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem
Gymnasium.
Werkstatt-Schreiben: eine Veranstaltung in Zusammenarbeit
mit dem Gymnasium.
Arbeitsgemeinschaften
Intern AGs erstes Halbjahr
Intern AGs zweites Halbjahr
Beteiligung der Schülerinnen und Schüler am Schulleben
(Ausführlicher siehe QMH Teil 5, Prozessbeschreibung)
Einschulungsfeier
Weihnachtsfeier am letzten Schultag vor den Ferien.
Jahresabschlussfeier am letzten Schultag vor den
Sommerferien.
Streitschlichterdienste
Selbstverwaltung der Schulbücherei
Selbstverwaltung des Spielehäuschens in den
großen Pausen
Mathematikaufgabe der Woche
Aktualisiert und überarbeitet im
Januar 2013
von der Grundschule am Wiesengrund,
Bad Zwischenahn
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