Inhaltsverzeichnis:
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- Konzept zur Förderung der sportlichen
Bewegung
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- Medienkonzept Lernpyramide
Computer
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- Konzept zur (Hoch-)Begabtenförderung
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- Erziehungskonzept (Prosoziales
Verhalten, Gewaltprävention)
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- Sicherheits- und Gesundheitskonzept
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Präambel
Mit
unserem hier beschriebenen Schulprogramm bemühen wir
uns, die Bildungsstandards und die damit verbundenen
Qualitätskriterien zu erfüllen. Wir sind bemüht,
gute Schularbeit zu leisten und
ergebnisorientiert zu arbeiten, damit alle Beteiligten
nachvollziehen können, wie wir uns weiterentwickeln.
Wir sehen auch die Grenzen der
gegenwärtigen Schulreform und ergänzen die messbaren
und kontrollierten Ergebnisse unserer Arbeit durch den
Blick auf das Ganze unseres Schulalltags. Über die
Planung, Überwachung und Bewertung des Lernens hinaus
haben wir den Auftrag zu Bildung und Erziehung im
weiteren Sinn: Dazu gehören zum Beispiel
Hilfsbereitschaft, Verständnis für andere Denkweisen,
Verantwortungsübernahme, gemeinschaftliches Lernen und
Arbeiten.
Neben dem Erwerb von Kompetenzen
ist Bildung erstens auch das, was der sich
bildende Mensch aus sich zu machen sucht, ein Vorgang
mehr als ein Besitz. Er pflegt seine Erinnerungen; er
macht sich Gesetze/Regeln; er beobachtet und erklärt die
Natur; er liest, singt, dichtet und vervollkommnet
sich darin.
Bildung ist zweitens das, was dem Menschen ermöglicht,
in seiner geschichtlichen Welt zu überleben; das Wissen
und die Fertigkeiten, die Einstellungen und
Verhaltensweisen, die ihm ermöglichen, sich in der von
seinesgleichen ausgefüllten Welt zu orientieren und in
der arbeitsteiligen Welt zu überleben.
Bildung ist drittens das, was der Gemeinschaft erlaubt,
gesittet und friedlich, in Freiheit und mit einem
Anspruch auf Glück zu bestehen: Sie richtet den Blick
des einzelnen auf das Gemeinwohl, auf die Existenz,
Kenntnis und Einhaltung von Rechten, auf die Verteidigung
der Freiheit und die Achtung für Ordnungen und
Anstand.
(von Hentig, Hartmut: Die Schule neu denken;
4. Auflage; Wien 1993; Seiten V 26 und V 27)
Konzept zur Förderung der
sportlichen Bewegung
- An unserer Schule wird die sportliche Bewegung
der Kinder in den Vordergrund gestellt.
- Angebot von verschiedenartigen
Pausenspielgeräten (Spielehäuschen);
Organisation durch die 4. Klassen.
- Schulhof mit Klettergerüst, Schaukelanlage,
Balanciermöglichkeiten, großem Fußballplatz,
Wippen etc.
- Angebot/Durchführung von Sportförderunterricht.
- Jährliche Teilnahme am Hössenlauf in
Westerstede.
- Vorbereitung auf und Abnahme von Laufabzeichen.
- Teilnahme am Zwischenahner Meerlauf, Teilnahme am
Volkslauf in Ofen.
- Teilnahme am jährlichen Spielefest in
Petersfehn.
- Teilnahme der 4. Klassen am Sportabzeichentag.
- Durchführung eines alternativen Sportfestes zu
den Bundesjugendspielen an der Grundschule am
Wiesengrund.
- F.I.S.T. für die Schüler/innen der 4. Klassen.
Medienkonzept Lernpyramide
Computer - Das Computer-Konzept
Nach
einer zweijährigen Erprobungsphase wurde im Januar 2002
das Medienkonzept entwickelt und erprobt.
Anfängliche Ergebnisse waren:
Die
Arbeit am Computer ist eine zusätzliche
Motivation sich mit Lerninhalten zu befassen.
Individualisierte
Lernprozesse sind durch Computereinsatz mit
unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden möglich.
Ruhiges
konzentriertes Arbeiten wird gefördert.
Wichtige
Grundfertigkeiten am Computer werden erlern.
Daraus
entwickelten sich im Laufe der Jahre folgende Ziele:
Jedes
Kind unserer Schule soll Fertigkeiten erlernen,
sinnvoll mit dem Computer umzugehen. Mit dem
Erwerb des PC- Führerscheins werden diese
erlernt und abgefragt.
Pro Woche
steht jeder Klasse der Raum mindestens zwei
Stunden lang zur Verfügung, in einer Deutsch-
und einer Mathematikstunde. Eltern sind als
Helfer für die Stunden sehr willkommen. Es wird
nicht erwartet, dass die Kinder einen PC bzw.
einen Internetzugang zu Hause zur Verfügung
haben.
Wir
arbeiten mit wenigen Lernprogrammen
(Lernwerkstatt, Oriolus M/D, Fara und Fu, Denken
und Rechnen), diese werden aber intensiv genutzt.
Alle
Computer im Computerraum haben Internet-Zugang,
sodass sie auch sinnvoll zur
Informationsbeschaffung genutzt werden können.
Das
Lesemotivationsprogramm antolin kann
sowohl in den PC-Stunden bearbeitet werden, als
auch von zu Hause aus. Der PC wird damit mehr als
ein Arbeitsgerät, das einem sofortige
Rückmeldung über die Arbeitsergebnisse geben
kann.
In
Computer- AGs können darüber hinaus weitere
Fertigkeiten erworben werden.
Unsere
Schulbücherei
Lesen ist eine der
Grundfertigkeiten unserer Kulturtechniken und hilft den
Kindern in ihren geistigen und seelischen Entwicklungen
zu selbstbewussten, aufgeklärten aktiv an der
Gemeinschaft teilnehmenden Bürgern heranzuwachsen. Im
Jahre 2002/2003 ließ es die räumliche Situation zu, in
einem Klassenraum unserer Schule eine Schülerbücherei
einzurichten. Es entstanden in einer leseanregenden
Umgebung folgende Kategorien:
Erstlesen
Abenteuergeschichten
Lektüre
für gute Leser
Sachbücher
Bilderbücher
Englische
Bilderbücher
Der Bestand wurde durch Spenden
des Fördervereins der Schule und einzelner Familien
immer wieder erweitert. Mit der Schulbücherei wollen wir
gezielt die Lesefertigkeiten, -fähigkeiten und
-motivation fördern. Schüler der 4. Klassen sind für
die Ausleihe und Ordnung in der Bücherei verantwortlich.
Sie leiten sich gegenseitig an und geben die Aufgaben
klassenweise weiter.Damit wird ein hohes Maß an
Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler
erreicht.
Konzept
zur (Hoch-)Begabtenförderung
Seit
dem Schuljahr 2006/07 ist die GS am Wiesengrund eine
Schwerpunktschule für Hochbegabtenförderung. Mit der GS
Ofen, der GS Friedrichsfehn und dem Gymnasium Bad
ZwischenahnEdewecht arbeiten wir im
Kooperationsverbund WST 1 gemeinsam an den Konzepten.
Durch die Teilnahme an diesem Verbund erhält die Schule
vier zusätzliche Lehrerstunden, die zur Förderung bzw.
Betreuung besonders begabter Kinder vorgesehen sind.
In
diesem Schuljahr haben wir zwei Gruppen eingerichtet, die
dem mathematischen Bereich bzw. dem deutschen /
sachunterrichtlichen Bereich zuzuordnen sind. Die eine
Gruppe hat sich auf den Bundeswettbewerb Känguru
der Mathematik vorbereitet und wurde
zwischenzeitlich auch für andere Kinder geöffnet. Die andere Gruppe hat sich das Thema
Experimente im naturwissenschaftlichen Umfeld
gewählt und bereitet Präsentationen zu verschiedenen
Unterthemen vor.
Die
Teilnahme in einer der beiden eingerichteten
Fordergruppen ist freiwillig, aber nicht für jedes Kind
geeignet. Nach einer Phase der Beobachtung und Diagnostik
wurden Kinder, die über besondere Begabungen verfügen
und besonders selbstständig und zielorientiert arbeiten
können, ausgewählt.
Die
Kinder beider Gruppen mussten sich verpflichten, den
verpassten Unterrichtsstoff selbstständig
nachzuholen und sich nach ihren Aufgaben erkundigen. Die
Arbeitsmotivation ist enorm. Nicht zuletzt haben auch die
anderen Kinder den Vorteil, dass sie in einer kleineren
Gruppe lernen und üben können.
Erziehungskonzept
(Erziehung zum prosozialen Verhalten und
Gewaltpräventionskonzept)
Erziehungsziele
sind:
die
Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln;
angemessen
Gefühle ausdrücken zu lernen;
Problemlösefähigkeiten
anzubahnen und
zur
Selbstständigkeit zu erziehen.
Wir bilden alle Schülerinnen und
Schüler der dritten Klassen zu Streitschlichterinnen und
Streitschlichtern aus.
Diese übernehmen auf freiwilliger Basis in allen Pausen
Streitschlichterdienste.
Wir arbeiten präventiv durch
Sozialtrainingsprogramme für die Schule: In den Pausen
haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an
ausgewählten Themen zu experimentieren
(Lernkisten/Miniphänomenta).Wir bieten
differenzierten Unterricht an, um lernschwächeren
Schüler/innen oder solchen, die Lernstörungen
aufweisen, weiterhin schulische Erfolge zu ermöglichen,
um Motivation und Freude am Lernen zu stärken und den
Aufbau antisozialer Verhaltensweisen zu verhindern.Wir
erhalten Unterstützung bei Problemen von Schülern mit
herausforderndem Verhalten vom Mobilen Dienst des
Förderzentrums der Astrid-Lindgren-Schule in
Edewecht.Auch Eltern haben Mühe, ihre Kinder zum Lernen
oder zu Hausaufgaben zu motivieren. Wir bieten zweimal im
Jahr einen Elternerziehungskurs nach dem
Erziehungsprogramm Triple P mit einem lizenzierten
Trainer an. Die Kurse finden in Bad
Zwischenahn oder Oldenburg statt.
Hausaufgabenkonzept
Hausaufgaben
sind Pflichten der Schüler/innen, die regelmäßig zu
erbringen sind.
Die
Schule unterstützt Eltern und Schüler durch Beratung,
wenn Hausaufgaben unregelmäßig oder nicht erledigt
werden.
Die
Beratung basiert auf drei Ebenen:
allgemeine
Informationen (siehe Grundsatzreferat);
persönliche
Gespräche mit dem Ziel, Verhaltens- und
Handlungsalternativen zum Fehlverhalten zu
entwickeln;
Einbeziehung
externer Organisationen oder Institutionen.
Hausaufgaben gehören zu den
Pflichten, die Kinder in der Schule übernehmen müssen.
Kinder, die zu Hause nicht mithelfen müssen, haben
dieses Pflichtgefühl oftmals noch nicht entwickelt.
Manche Eltern erwarten zu schnell zu viel von Ihren
Sprösslingen oder Kinder haben Lernschwächen, die sich
erst mit Eintritt in die Schule zeigen.
Maßnahmen, wenn Kinder
keine Hausaufgaben erledigen:
Die Schule hat für Eltern einen
Text zur Orientierung für diese Fälle erarbeitet, die
bei Beratungsgesprächen auch ausgehändigt werden
können, siehe auch www.gsamwiesengrund.de/et.htm
Die Grundschule hat die
Hausaufgabenbetreuung an drei Schultagen für Kinder, die
Unterstützung brauchen, wieder eingeführt.
Wenn ein Schüler seine
Hausaufgaben innerhalb eines kurzen Zeitabstandes
mehrfach vergisst, findet mit dem betroffenen
Lehrer, den Eltern und der Schulleitung ein Beratungsgespräch
statt. Dieses hat folgenden Aufbau:
Ursache benennen;
Diagnostik erarbeiten:
Anstrengungsvermeidung, Arbeitsvermeidung,
Prüfungsangst, Lebenskrise, Beziehungsstörung,
depressive Störung, Ängste?
Verhaltensvertrag
entwickeln;
Regelmäßige zunächst
kurzfristige Beratungstermine um Erfolg
verbindlich zu machen;
Bei Misserfolg externe
Berater hinzuziehen.
Unser
Förderkonzept
Kindergartenzeit:
Sprachstandsanalyse, Förderung und Ermittlung des
Sprachstandes aller Kinder, die jeweils im übernächsten
Jahr eingeschult werden. Darauf folgt bei Defiziten evtl.
eine einjährige Förderung des aktiven und passiven
Wortschatzes bis zur Einschulung.
Übergang
zur Schule:
In Absprache mit den Kindergärten werden nach
Entbindung der Schweigepflicht durch die Eltern Stärken
und Schwächen der Kinder in der sog. Lernstandsanalyse
zu Beginn des ersten Schuljahres erhoben, um eine
individuelle Förderung der Kinder während der Schulzeit
gewährleisten zu können.
Sozialverhalten:
Wir fördern prosoziales Verhalten der Schüler/innen
durch die Methoden der positiven Erziehung sowie durch
geeignete Programme für diese Altersstufe. Bei
herausforderndem Verhalten beziehen wir je nach Kind und
Problematik außerschulische Organisationen zur Behebung
mit ein.
Regionales
Integrationskonzept: (Betreuung lernschwacher
Schüler)
Die Kolleginnen und Kollegen der Astrid-Lindgren-Schule
in Edewecht unterstützen unsere Arbeit durch Diagnostik,
Beratung, Förderung und Unterricht an unserer Schule
für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
Begleitende
Diagnostik: Erhebung von Lern- und
Verhaltensproblemen
Schüler mit besonderen Begabungen, mit vorübergehenden
Lernstörungen in Teilbereichen des Lernens oder des
Verhaltens werden durch begleitende Diagnostik und
Förderung betreut.
Hausaufgabenbetreuung:
Wir verweisen an dieser Stelle unser Hausaufgabenkonzept,
s.o.
Zusätzliche
Förderung durch Klassenlehrer/innen:
Wir bieten in den Klassen differenzierten Unterricht
an, um alle Kinder bestmöglich zu fördern.
Zusätzliche
Förderung durch Elternbeteiligung:
Eltern sind in vielfältiger Weise willkommen, bei
unserer gemeinsamen Aufgabe zu helfen: als Berater/innen
im Computerraum, als Lesemütter,
Mithelfer/innen bei Projekten usw.
Einbeziehung
anderer Institutionen:
Durch die Veranstaltung, Organisation und das Angebot
der Elternmesse haben wir zahlreiche Kontakte zu
außerschulischen Institutionen im Bereich der
Lernförderung, Gesundheitserziehung sowie der sinnvollen
Freizeitgestaltung. Wir können Eltern gezielt beraten,
Kontakte vermitteln und therapeutische Maßnahmen
empfehlen.
Unterstützung
von Eltern durch das Erziehungsprogramm Triple P:
Wir unterstützen Eltern in der beglückenden aber
auch schwierigen Aufgabe der Erziehung durch das
Erziehungs-Programm Triple P, damit Kindererziehen wieder
Spaß macht und Eltern erleben, dass sie selbstwirksam
viele Probleme meistern können.
Beratungskonzept
a) schulintern: Das
Beratungskonzept, bezogen auf die Elternarbeit, stützt
sich auf mehrere Pfeiler:
das Durchführen von
Elternsprechtagen an zwei Terminen im Schuljahr
(Mitte/Ende November und Anfang Februar)
das Abhalten von
Elternabenden, teilweise auch unter speziellen
Gesichtspunkten (erste Zeugnisse in Klasse 1;
Durchführung der Fahrradprüfung in Klasse 4
usw.)
Führen von
Elterngesprächen, wenn Eltern oder Lehrer dazu
eine Veranlassung sehen.
b) Darüber hinaus arbeiten wir
auch mit außerschulischen Institutionen zusammen.
Stellen sich bei einem Schüler / einer Schülerin
Schwächen oder Defizite heraus, die wir mit unseren
Möglichkeiten allein nicht zu bessern vermögen, so
raten wir den Eltern fachspezifische Hilfe(n)
heranzuziehen. Zum Wohle des Kindes ist von unserer Seite
eine Verflechtung und reger Austausch im Dreiecksgespann
Eltern Schule Fachinstitution sehr
erwünscht. So arbeiten wir z.B. mit dem Jugendamt der
Gemeinde Bad Zwischenahn, dem Kinderschutzbund Ammerland
und der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und
Eltern in Westerstede zusammen.
Informationskonzept
Aktuelle Rundschreiben an die
Eltern:
In den zweimal im Jahr erscheinenden Rundschreiben werden
den Eltern und Schülern wichtige Termine, Veränderungen
und Vorhaben mitgeteilt. Die Rundschreiben werden von
Lehrkräften und Eltern gemeinsam entworfen und
gestaltet. Themenschwerpunkte der nächsten Ausgaben
werden u.a. die Vorstellung der hier kurz umrissenen
Konzepte der Schule sein.
Wir informieren die Eltern und
die interessierte Öffentlichkeit über unsere Homepage.
Diese wird regelmäßig aktualisiert und kann zur
Information über aktuelle Termine, das Leben in den
Klassen, über gemeinsame Schulaktivitäten, über die
Lehrkräfte genutzt werden und gibt einen guten
Überblick über unser Schulleben. Wir stellen unsere
Schule mit ihren Leitideen, dem Schulprogramm aber auch
z.B. mit einer Wegbeschreibung darin vor.
Elternmesse Eltern für
Kinder Liebend gern erziehen":
Um Eltern einen raschen Überblick über den Markt an
Organisationen und Institutionen des Ammerlandes zu den
Bereichen Lernförderung, Unterstützung bei
alltäglichen Erziehungsproblemen und Möglichkeiten
sinnvoller Freizeitbeschäftigung zu geben, organisiert
die Schule alle zwei Jahre diese Messe in Zusammenarbeit
mit dem Ladies Circle Ammerland.
Vertretungskonzept
Lehrer/innen können aus
verschiedenen Gründen ihren Dienst in der Schule ab und
zu nicht aufnehmen. Diese Gründe können sein:
plötzliche und
kurzfristige Erkrankung
längerfristige Krankheit
geplante Fortbildung
Abordnung zu dienstlichen
Verpflichtungen für das Schulamt (z.B.
Moderatorentätigkeit, Schulleiter-Konferenzen,
etc.)
persönliche Gründe
Durch Erkrankungen, Sonderurlaub
oder in geringem Maße auch Fort- und Weiterbildung kann
es dazu kommen, dass Vertretung organisiert werden muss.
Schon jetzt gibt es an unserer Schule Regelungen für den
Vertretungsunterricht, um Stundenausfall für die
Schülerinnen und Schüler möglichst zu vermeiden. Diese
sollen auch weiter zum Einsatz kommen.
Bei kurzfristigem Ausfall
von Lehrkräften z. B.:
die Zusammenlegung oder
Aufteilung einer Klasse;
die Beaufsichtigung durch
eine hierfür geeignete Person; (Eine wichtige
Voraussetzung, um Unterrichtsausfall zu
begrenzen, sind die vertrauensvolle
Zusammenarbeit mit der Elternschaft sowie eine
verlässliche Information von
Elternvertreterinnen und Elternvertretern
betroffener Klassen über die vorgesehenen
Maßnahmen.);
die Auflösung von
"Doppelbesetzung" (zwei Lehrkräfte
unterrichten in einer Lerngruppe);
Vertretungsunterricht
durch Mehrarbeit von Teilzeitkräften.
Bei langfristigem
Ausfall z. B.:
Was passiert im Fall des
Falles?
1. Fehlen einer einzelnen
Lehrkraft:
Gemäß einer an unserer Schule vorliegenden
Stundenübersicht wird das Fehlen einer einzelnen
Lehrkraft durch den Einsatz der bereits im Stundenplan
als Vertretungsreserve gesteckten Lehrkräfte (Aufheben
von Doppelbesetzungen in Klassen ("Tandems"))
geregelt.
2. Fehlen einer zweiten
Lehrkraft:
Sollten zur gleichen Zeit zwei Lehrkräfte erkrankt sein,
können Lerngruppen zusammengelegt werden. Hierzu müssen
die Kinder jeder Klasse bereits präventiv in
Kleingruppen unterteilt worden sein; sie werden dann im
konkreten Fall stets denselben Klassen zugeordnet (eine
entsprechende Liste liegt in jeder Klasse aus und ist den
Kindern auch bekannt). Jede Lehrkraft verpflichtet sich
die Schülerinnen und Schüler mit
"Notfallmappen" oder anderen Arbeitsmaterialien
so zu versorgen, dass ein selbstständiges Arbeiten
möglich ist.
3. Fehlen einer dritten
Lehrkraft:
In diesem Fall müssen zu den beiden o.g. Maßnahmen
noch weitere Schritte eingeleitet werden. Dies kann im
Einzelfall bedeuten:
3.1. Kinder der Klassen 3 und 4
arbeiten selbstständig in ihren Klassenräumen bei
offenen Türen und werden von der Lehrkraft der
Nebenklasse mit beaufsichtigt. Voraussetzung hierbei ist,
dass
die Kinder über
Freiarbeitsmaterial verfügen,
entsprechende
Arbeitstechniken eingeführt wurden,
Klassen nur eine Stunde
einen Schultag ohne Lehrkraft arbeiten und
"auffällige"
Schulkinder gesondert in Gastklassen mit betreut
werden.
3.2. Eltern der Elternfeuerwehr
übernehmen die Beaufsichtigung der Klasse. Voraussetzung
ist hier, dass
die Kinder über
Freiarbeitsmaterial verfügen,
entsprechende
Arbeitstechniken eingeführt wurden,
sich die Eltern auf einer
Elternversammlung ihrer Klasse mehrheitlich für
eine solche Elternfeuerwehr ausgesprochen haben,
genügend Eltern der
Klasse als Elternfeuerwehr zur Verfügung stehen.
3.3. Die Kinder gehen ggf. eher
nach Hause oder bleiben nach Absprache mit den Eltern
ganz zu Hause.
4. Allgemeine Grundsätze:
Bei der Versorgung der durch
Ausfall der Lehrkräfte betroffenen Klassen ist zudem
darauf zu achten, dass
durch schwerpunktmäßige
Übernahme der Hauptfächer Deutsch, Mathematik
und ab Klasse 3 auch Sachunterricht durch
Vertretungslehrkräfte eine Kontinuität der
Arbeit gewährleistet wird;
der Vertretungsunterricht
nicht nur auf die betroffenen Klassen beschränkt
bleibt, sondern gleichmäßig in vertretbarem
Maße auf weitere Klassen verteilt wird.
Bei einer längerfristigen
Erkrankung erfolgt eine Meldung an die
Landesschulbehörde mit der Bitte um eine Lehrkraft aus
der Maßnahme Vertretungspool oder Geld
statt Stellen, sodass der Unterrichtsausfall so
gering wie möglich gehalten wird. Die
Vertretungslehrkraft arbeitet eng mit dem Lehrer/der
Lehrerin der Parallelklasse zusammen, damit die
Fortschreibung des geregelten Unterrichts und der damit
verbundenen Inhalte gewährleistet ist.
Fortbildungskonzept
Folgende
Grundsätze sind die Eckdaten für Fortbildung an unserer
Schule:
Vier
wesentliche Stichworte zum Soll-Konzept:
Auf Jede und Jeden kommt
es an!
gemeinsames Erarbeiten
von Zielen;
Schüler- und
Elternorientierung;
zukunftsorientierter
Einsatz neuer Techniken;
Jede
Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, erhält ein eigenes
Fortbildungskonto anhand dessen Fortbildungsstand, die
Fortbildungsplanung und der Fortbildungserfolg
dokumentiert werden kann. Der Fortbildungsbedarf wird im
Rahmen eines Zielvereinbarungsgespräches zwischen
Lehrkraft und Schulleitung ermittelt. Der Bedarf wird
nach Schlüsselkompetenzen unterschieden. Es soll nicht
nur Fachwissen geschult werden, sondern bewusst auch
Methodenkompetenz, Personalentwicklungskompetenz sowie
Sozialkompetenz. Wesentlich sind auch Kenntnisse und
Fähigkeiten im PC-Bereich. Der Markt an
Fortbildungsangeboten soll beobachtet und qualitativ
hochwertige Angebote sollen ausgesucht werden. Es wird
eine jährliche Fortbildungsstatistik angefertigt.
Wichtig ist die Zufriedenheit der Fortbildungsbesuche
(Feedback-Formulare). Der Personalrat soll nach Bedarf zu
den Entscheidungen hinzugezogen werden.
Sicherheits-
und Gesundheitskonzept
Die erste Leitfrage
lautet: "Was macht den Menschen krank und wie
kann man es vermeiden zu erkranken?" Daraus
ergeben sich folgende Grundprinzipien:
Bewahrung von Leben und
Gesundheit;
Abwehr schulbedingter
Unfall- und Gesundheitsgefahren;
Schutz vor schulbedingten
Verletzungen und Erkrankungen;
Eintrittswahrscheinlichkeit
von Unfällen oder Erkrankungen senken und
Schadensausmaß begrenzen;
präventiv arbeiten und
planen statt nur reaktiv.
Die zweite Leitfrage
heißt: "Was hält den Menschen gesund und wie
können diese Ressourcen gestärkt werden?" Die
sich daraus ergebende Gesundheitsförderung beruht auf
dem Prozess zur Erlangung
körperlichen, geistigen und sozialen
Wohlbefindens (dazu ist ein hohes Maß an
Selbstbestimmung über die eigene Gesundheit
nötig);
der Befähigung zur
Stärkung der eigenen Gesundheit.
Zur Umsetzung dieser Leitfragen
verpflichtet sich die Schule zu folgenden Maßnahmen:
Die Mobilitätserziehung
ist Bestandteil des Stundenplanes und beinhaltet
zum Beispiel für Erstklässler Fragen und
Antworten zum sicheren Schulweg und für ältere
Schüler die Fahrradprüfung. Im Rahmen dieser
Verkehrserziehung und -aufklärung vermitteln wir
Schüler/inne/n Qualifikationen zu
sicherheitsbewusstem Verhalten im
Straßenverkehr, erstellen Schulwegpläne in
Zusammenarbeit mit der Polizei, beaufsichtigen
Schüler an der Schulbushaltestelle.
Alle Mitarbeiter der
Schule nehmen in einem 3-jährigen
Rhythmus an Auffrischungen zu
Erste-Hilfe-Maßnahmen teil. Mindestens viermal im Jahr finden
Brandschutzübungen in der Schule statt.
Schüler/innen werden
jährlich über folgende Gefahren belehrt:
Gefahren bei Benutzung der Schulbusse und das
Verhalten an den Bushaltestellen, die
Schulordnung, über das Verbot des Mitbringens
von Fahrtenmessern und Waffen, das Verhalten bei
Munitionsfunden oder von Gift- und Schadstoffen,
den Missbrauch von Feuerwerkskörpern, die
Gefahren bei Eis- und Schneesport, über Gefahren
bei Brandstiftungen durch Kinder, den Umwelt- und
Tierschutz, die Verhütung von Wald- und
Moorbränden, die Verhütung von Badeunfällen.
Wir kontrollieren alle
schulfremden Personen, die sich im Gebäude
aufhalten und sprechen alle Erwachsenen an.
- Die Schule hat in
Zusammenarbeit mit der Polizei einen Plan zur
Sicherheit bei Amoklage ausgearbeitet, dazu
finden jährlich zwei Evakuierungssübungen
statt.
Schließlich gehören zur Umsetzung auch die menschengerechte
Arbeitsgestaltung wie sichere und gesundheitsgerechte
Gestaltung des Arbeitsplatzes für Schüler/innen und
Personal der Schule; die Arbeitsorganisation, die
sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz; Fördermaßnahmen
von Gesundheit; Vermeidung von
Gesundheitsbeeinträchtigungen; Beachtung der
individuellen physischen und psychischen
Leistungsvoraussetzungen; Förderung der Persönlichkeit
und Zufriedenheit aller Personen in der Schule.
Verantwortung der Eltern:
Rückhaltesysteme im KFZ
nutzen, verkehrssichere Fahrräder, Einhalten der
Geschwindigkeitsbeschränkungen, einhalten der
Park- und Halteverbote (Vorbildfunktion!).
Die Eltern sollten Ihr
Kind vor Unterrichtsbeginn so rechtzeitig
losschicken, dass es sich in Ruhe umziehen und
seinen Platz im Klassenzimmer einnehmen kann.
Es wird als
selbstverständlich vorausgesetzt, dass ein
krankes Kind zu Hause betreut wird.
Das Schulprogramm wurde vom
Kollegium und den Eltern erstellt
und am 02. Juli 2007 in der entsprechenden
Gesamtkonferenz beschlossen.
Aktualisiert und überarbeitet im
Oktober 2008
von der Steuergruppe
der Grundschule am Wiesengrund,
Bad Zwischenahn
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